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12. BT - EK Schutz des Menschen und der Umwelt - Stoff- und Materialströmen


1991 beantragte die SPD-Bundestagsfraktion die Einsetzung einer Enquete-Kommission "Schutz des Menschen und der Umwelt - Bewertungskriterien und Perspektiven für umweltverträgliche Stoffkreisläufe in der Industriegesellschaft". Am 14.2.1992 beschloss der Bundestag dann die Einsetzung der Enquete-Kommission "Schutz des Menschen und der Umwelt - Wege zum nachhaltigen Umgang mit Stoff- und Materialströmen". Sie hatte u.a. den Auftrag
  • eine Bestandsaufnahme der wichtigsten Problemkreise der industriellen Stoffwirtschaft durchzuführen und Lösungsansätze zu erarbeiten
  • wissenschaftlich begründete und gesellschaftlich konsensfähige Bewertungskriterien für vergleichende Ökobilanzen zu erarbeiten
  • Anwendungsfelder, größere Stoffgruppen und Endprodukte sowohl aus der Sicht der erzeugenden und verarbeitenden Industrie als auch aus der Sicht der Endverbraucher zu bewerten
  • mögliche Entwicklungsalternativen bei der Gewinnung, Verarbeitung und Entsorgung von Stoffen (Zukunftspfade) unter Berücksichtigung technischer, ökonomischer, ökologischer und sozialer Parameter darzustellen
  • den chemie- und industriepolitischen Dialog zu vertiefen, um die Voraussetzung für die Bildung eines gesellschaftlichen Konsenses zu verbessern
  • Empfehlungen an den Deutschen Bundestag für gesetzgeberisches und politisches Handeln abzugeben.


Die Kommission wurde aus 13 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und 15 auswärtigen Sachverständigen gebildet. Bündnis90/DIE GRÜNEN und PDS/Linke Liste durften jeweils ein beratendes Mitglied stellen. 1993 legte die Kommission einen Zwischenbericht, 1994 ihren Endbericht vor.

Die Kommission hat

[ Zuletzt geändert: 11.04.2005 16:02:00 ]