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Marrakesch-Prozess (Archiv)
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Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im September 2002 wurde vor dem Hintergrund immer weniger nachhaltiger Produktions- und Konsummuster die Entwicklung eines Zehn-Jahres-Rahmenprogramms für nachhaltigen Konsum und Produktion beschlossen.
Produktion und Konsum sollen sich stärker an den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung orientieren. Eine Konkretisierung dieses allgemeinen Zieles wurde im Juni 2003 auf der von der UN organisierten internationalen Startkonferenz
Der Prozess wird von UNEP und UN-DESA
Parrallel dazu gibt es Regionalkonferenzen, die regionenspezifisch die verschiedenen Themen behandeln.
Der Marrakesch-Prozess will folgende Aktionen anstoßen:
- Entwicklung von Werkzeugen, Instrumenten und Maßnahmen zu Indikatoren und Lebenszyklusanalysen zur Verbesserung der Abschätzung der Wirkungen von Konsum und Produktion
- Einführung des Verursacherprinzips
- Entwicklung von Politikmaßnahmen zur Stärkung der Dienstleistungswirtschaft und zur Verbesserung von Produkten
- Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung der Dringlichkeit von nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern
- Entwicklung und Einführung von Instrumenten zur Verbraucherinformation über nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
- Verbesserung der Ökoeffizienz in den Entwicklungsländern u.a. durch Schulung und Technologietransfer
Folgende Regionalkonferenzen
Lateinamerika
Asien und pazifischer Raum
Afrika
Europa
Nordamerika
Arabische Länder







