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ITAS: Institut für Technikfolgenabschätzung & Systemanalyse
Das ITAS ist dem Karlsruher Institut für Technologie angegliedert. Aufgabe des Institutes ist die Wissensvermittlung über die Folgen menschlichen Handelns und die Bewertung in Bezug auf die Entwicklung und den Einsatz von neuen Technologien. Besonderes Augenmerk wird auf umweltbezogene-, ökonomische, soziale und politisch-institutionelle Fragestellungen gelegt und es werden alternative Handlungs- und Gestaltungsoptionen aufgezeigt. Mit den Methoden der Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse unterstützt das ITAS Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Öffentlichkeit in Zukunftsentscheidungen.
Das Institut führt Forschungsarbeiten in Eigenverantwortung durch, die jedoch in Programme der Helmholtz-Gemeinschaft eingebunden sind. Desweiteren beschäftigt sich das ITAS mit Drittmittel- und Auftragsforschung. Als wichtige Auftraggeber seien hier u.a. die EU-Kommission, Bundes- und Landesministerien, Behörden (z.B. das Umweltbundesamt), Unternehmen und Verbände genannt. Im parlamentarischen Bereich wird seit 1990 das "Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag" (TAB) betrieben und seit 2005 koordiniert das ITAS ein europäisches Netzwerk zur Beratung der TA-Einrichtung des Europäischen Parlamentes "Scientific Technological Options Assessment" (STOA). Seit dem 15. Februar 2008 ist die Zentralabteilung Technikbedingte Stoffströme (ZTS) in das ITAS eingegliedert. Forschungsgegenstand sind anthropogene Stoffströme:
- Zusammenhänge zwischen technischen Prozessen und den durch sie ausgelösten Stoffströmen
- Identifizierung von Effizienz- und Substitutionspotentialen als Beitrag zur Entscheidungsunterstützung und zu einer Nachhaltigkeitsstrategie
Forschungsbereiche:
Die Forschungsbereiche des ITAS gliedern sich in drei Bereiche:
- Umwelt- und Ressourcenmanagement

- Innovationsprozesse und Technikfolgen

- Wissensgesellschaft und Wissenspolitik

- In den Jahren 2002 bis 2004 gab es des Weiteren den Forschungsbereich Nachhaltige Entwicklung
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