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Deutschland in den Vereinten Nationen"Deutschland engagiert sich im Rahmen der Vereinten Nationen bereits seit Beginn der fünfziger Jahre - zunächst durch Beitritte der beiden deutschen Staaten zu Sonderorganisationen der VN, dann zu anderen Institutionen wie der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD d ), dem Entwicklungsprogramm (UNDP d ) sowie dem Flüchtlingshilfswerk der VN (UNHCHR d ). Nach Klärung der komplizierten Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik wurden am 18. September 1973 beide deutsche Staaten gleichzeitig als 133. und 134. Mitgliedstaat in die Vereinten Nationen aufgenommen. (...) Die Vereinten Nationen und ihre Mitglieder können sich darauf verlassen, dass sie bei den Bemühungen um eine Stärkung der UNO keinen verlässlicheren Verbündeten haben werden als die Deutschen." "Seit dem 1. Januar 2003 ist die Bundesrepublik Deutschland nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte Deutschland am 27. September 2002 mit 180 von 183 Stimmen für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Bundesaußenminister Fischer hat dieses hervorragende Wahlergebnis als Anerkennung des deutschen Engagements in den Vereinten Nationen gewertet. Seit ihrem Beitritt zu den Vereinten Nationen im Jahr 1973 ist die Bundesrepublik zum vierten Mal Mitglied des Sicherheitsrats. Im Februar 2003 hatte Deutschland den Vorsitz im Sicherheitsrat inne. ... Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die deutsche Mitgliedschaft im Sinne der Stärkung der friedensbewahrenden Funktion des Sicherheitsrats zu gestalten. Dabei wird sie sich von einem umfassenden Sicherheitsbegriff leiten lassen, der auch menschenrechtliche, entwicklungspolitische und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Bei der Lösung regionaler Konflikte gibt die Bundesregierung kooperativen Ansätzen grundsätzlich den Vorzug. Konfliktpräventions- und Nachsorgestrategien müssen konzeptionell weiterentwickelt werden." Mehr auf der Seite des Auswärtigen Amtes zum Sicherheitsrat d und die Position Deutschlands zur Reform des Sicherheitsrates d : "Die Reform des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen bleibt ein Kernanliegen der Bundesregierung. Eine Reform der Vereinten Nationen ohne eine Anpassung des Rates an die geopolitischen Realitäten des 21. Jahrhundert bliebe unvollständig. Solange wesentliche Regionen und Beitragsleister zum System der Vereinten Nationen nicht adäquat vertreten sind, läuft der Sicherheitsrat Gefahr, an Legitimität und Autorität zu verlieren." Das Auswärtige Amt bietet u.a. folgende Links
[ Zuletzt geändert: 27.08.2008 11:55:12 ]
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