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NER - Nationaler Ethikrat


Der Nationale Ethikrat d (NER) hat sich am 8. Juni 2001 auf Beschluss der Bundesregierung vom 2. Mai 2001 als nationales Forum des Dialogs über ethische Fragen in den Lebenswissenschaften konstituiert. Er soll u.a. Stellung nehmen zu ethischen Fragen neuer Entwicklungen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften sowie zu deren Folgen für Individuum und Gesellschaft. Dem Nationalen Ethikrat gehören bis zu 25 Mitglieder d an, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, soziale, rechtliche, ökologische und ökonomische Belange repräsentieren und vom Bundeskanzler auf vier Jahre berufen werden.

Aktuell ist der NER mit folgenden Themen befasst:Welche Argumente haben sich im Stimmverhalten der Schweizer besonders deutlich niedergeschlagen?
Wie haben Informationspolitik und Kampagnen von Regierung, Parteien und Interessengruppen die Entscheidung beeinflusst?
Hat dies zu einer aufgeklärten Meinungsbildung geführt? An welchen Kriterien ließe sich dies bemessen?
Welche Aspekte der Diskussion sind auf die Situation in Deutschland übertragbar, und was lässt sich hieraus für den Bioethik-Diskurs in Deutschland ableiten?
Welche Modelle existieren derzeit, die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern und die öffentliche Meinungsbildung in bioethischen Fragen zu fördern?

[ Zuletzt geändert: 21.06.2005 15:18:56 ]