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SRU-Gutachten und Sondergutachten


Der SRU hat mittlerweile mehrere Gutachten und Sondergutachten vorgelegt, die sich mit Nachhaltigkeitsfragen befassen, so

1994 Umweltgutachten 1994 - für eine dauerhaft-umweltgerechte Entwicklung

1996 Umweltgutachten 1996 - Zur Umsetzung einer dauerhaft umweltgerechten Entwicklung

1996 Sondergutachten: Konzepte einer dauerhaft-umweltgerechten Nutzung ländlicher Räume

1998 Umweltgutachten 1998 - Umweltschutz: Erreichtes sichern, Neue Wege gehen

2000 Umweltgutachten 2000 - Schritte ins nächste Jahrtausend

2002 Umweltgutachten 2002 - Für eine neue Vorreiterrolle

2002 Download Sondergutachten 2002 - Für eine Stärkung und Neuorientierung des Naturschutzes

In seinem Umweltgutachten 1994 versucht der SRU, das Leitbild einer "dauerhaft-umweltgerechten Entwicklung" als Bezugsrahmen für konkrete Entscheidungen in der Umweltpolitik zu entwickeln. Als eine grundlegende Voraussetzung der Umweltpolitik fordert er die Festsetzung von umweltpolitischen Zielen. Diese sollten handlungsorientierte Beschreibungen der sachlich, räumlich und zeitlich angestrebten Umweltqualität sein und damit auch die maximal zulässigen Nutzung der Umwelt bestimmen. Diese Ziele sollten am Leitbild einer dauerhaft-umweltgerechten Entwicklung abgeleitet werden. Dabei können nach Ansicht des SRU Umweltqualitätsziele wie Grenzwerte und Standards nur im Rahmen einer systemaren Betrachtung festgelegt werden, die die ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen mit berücksichtigt.

In seinem Umweltgutachten 1996 untersucht der SRU an diese Ergebnisse anknüpfend, wie die Orientierung auf das Leitbild der dauerhaft-umweltgerechten Entwicklung von wichtigen gesellschaftlichen Akteursgruppen aufgenommen und umgesetzt wurde. Aus der Analyse wird vor allem deutlich, dass die Regionen und Kommunen für die Entwicklung einer nachhaltigen Entwicklung eine Schrittmacherfunktion ausüben. Darüber weist der SRU dem Bildungssystem eine tragende Rolle bei der Vermittlung dieses Leitbildes zu.

In seinem Umweltgutachten 1998 mit dem Titel "Erreichtes sichern - Neue Wege gehen", betont der SRU, dass die Umweltpolitik als langfristig vorsorgende Politik auch in Krisenzeiten vorangetrieben werden muss. Der SRU plädiert für neue Wege u.a. bei der Gestaltung des internationalen Handels, der Tourismus- und Freizeitpolitik, der Rahmenbedingungen für die Risikobewertung bei der Freisetzung gentechnisch veränderter landwirtschaftlicher Nutzpflanzen und bei der Umgestaltung der Abfallwirtschaftspolitik.

Weiter empfiehlt der SRU in seinem Umweltgutachten 1998, die Grundlagen der umweltpolitischen Zielfindung und -festlegung stärker zu systematisieren. Dazu analysiert und bewertet er die damalige Diskussion um den Prozess der Zielfindung und entwickelt auf dieser Grundlage ein Verfahrensschema zur Ableitung, Formulierung und Festlegung von Umweltqualitäts- und Umwelthandlungszielen.

Hier finden Sie Auszüge aus

[ Zuletzt geändert: 21.06.2005 15:48:12 ]