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DST - Deutscher Städtetag


Der Deutsche Städtetag (DST) d ist der größte kommunale Spitzenverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte. In ihm haben sich über 4.300 Städte und Gemeinden d mit insgesamt 51 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen.

Gründung

Der Deutsche Städtetag wurde 1905 in Berlin gegründet. 1933 zwangsweise mit anderen kommunalen Spitzenverbänden zum Deutschen Gemeindetag zusammengeschlossen, entstand der Deutsche Städtetag bereits 1945 aufs neue. Ziel war und ist die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung. Hier können Sie 100 Jahre Deutscher Städtetag d herunterladen und nachlesen.

Mitglieder

Die Mitglieder des Deutschen Städtetages setzen sich aus
  • 211 unmittelbaren Mitgliedsstädten: 115 kreisfreie Städte (einschließlich Stadtstaaten), 96 kreisangehörige Städte, 16 Mitgliedsverbände mit rund 4100 mittelbaren Mitgliedsstädten und -gemeinden
und
  • zwölf außerordentlichen Mitgliedern: Höhere Kommunalverbände, Regionalverbände, Fachverbände
zusammen.

Aufgaben

Als Solidargemeinschaft der Städte vertritt der Deutsche Städtetag die Idee der kommunalen Selbstverwaltung gegenüber Bund, Ländern, Europäischer Union, staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen sowie Verbänden. Seine Arbeit und Dienstleistungen orientiert der Deutsche Städtetag vor allem an den Anforderungen und Interessen der unmittelbaren Mitgliedsstädte sowie ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Seine Aufgaben fasst der Deutsche Städtetag wie folgt zusammen:
  • "Der Deutsche Städtetag vertritt aktiv die kommunale Selbstverwaltung. Er nimmt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen wahr.
  • Der Deutsche Städtetag berät seine Mitgliedsstädte und informiert sie über alle kommunal bedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen.
  • Der Deutsche Städtetag stellt den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern her und fördert ihn in zahlreichen Gremien."

Zentrale Zielsetzung

"Die Städte müssen handlungsfähig bleiben, denn sie erbringen einen Großteil der öffentlichen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Um hierbei wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, sollten Bund und Länder die Städte als Partner begreifen. Für neue Aufgaben der Kommunen muss die Finanzierung gesichert sein.

Der Deutsche Städtetag
  • nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung - durch Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen, Gespräche mit Parlament und Regierung sowie durch Öffentlichkeitsarbeit,
  • fördert eine moderne Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert,
  • erarbeitet mit den Städten Konzepte für neue kommunalpolitische Herausforderungen."

Arbeitsfelder

In folgenden Arbeitsfeldern ist der DST tätig:
  • Finanzen
  • Bildung, Kultur, Sport
  • Arbeit, Jugend, Soziales
  • Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Verkehr
  • Umwelt, Wirtschaft
  • Recht, Verfassung, Gesundheit
  • Personal, Organisation
  • Europa und Ausland
  • Integration, Demografischer Wandel, Bürgerschaftliches Engagement, Gender Mainstreaming
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Organisation
  • "Der Deutsche Städtetag stützt sich auf die ehrenamtliche Mitarbeit zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der Städte in der Hauptversammlung, im Hauptausschuss und im Präsidium. An der Spitze dieser Gremien steht die Präsidentin.
  • Durch ihre Tätigkeit in Fachausschüssen, Arbeitskreisen, Konferenzen und Beiräten sind Ratsmitglieder sowie hauptberufliche städtische Expertinnen und Experten wesentlich an der Meinungsbildung beteiligt.
  • Den hauptamtlichen Bereich, die Hauptgeschäftsstellen in Berlin und Köln mit rund 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in acht Dezernaten, leitet das Geschäftsführende Präsidialmitglied, der Hauptgeschäftsführer."

Deutscher Städtetag und die Lokale Agenda 21

Um ihren Mitgliedsstädten und -gemeinden eine Orientierungshilfe für die Erstellung einer Lokalen Agenda zu geben, hat die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände unter Federführung des DST eine Materialsammlung für eine Lokale Agenda mit dem Titel "Städte für eine umweltgerechte Entwicklung. Materialien für eine Lokale Agenda 21" erarbeitet, die leider nur als Druckversion bezogen werden kann (Heft 24 d ).

In dieser Orientierungshilfe werden formuliert, die jeweils in eine Bestandsaufnahme und in konkrete Handlungsmöglichkeiten gegliedert sind.


Dokumente

Interne Links
Externe Links

[ Zuletzt geändert: 23.07.2010 08:38:50 ]