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Mecklenburg-Vorpommern - Schritte für eine nachhaltige Entwicklung im Umweltbereich"Schritte für eine nachhaltige Entwicklung im Umweltbereich" d stellt das Leitbild des Umweltministeriums dar. Es enthält Kapitel zu den folgenden Themen:
Reformperspektive Nachhaltige Entwicklung d , mit "Grundzügen der Situation in Mecklenburg-Vorpommern". Auszug: "Land, Gemeinden und Kreise sowie die anderen Träger der öffentlichen Verwaltung schützten und pflegen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten die natürlichen Grundlagen jetzigen und künftigen Lebens. Sie wirken auf den sparsamen Umgang mit Naturgütern hin. Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Art. 12, Abs. 1 Die Vorgaben der Umweltministerkonferenzen, insbesondere das Jenaer 10-Punkte-Programm wurden von dem Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Umwelt bzw. später durch das Umweltministerium aufgegriffen und auf die individuellen Gegebenheiten Mecklenburg-Vorpommerns übertragen.Verschiedene Analysen der Situation in Mecklenburg-Vorpommern führen zu ähnlichen Ergebnissen hinsichtlich der Einschätzungen des ökologischen, sozialen und ökonomischen Sektors, die sich folgendermaßen zusammenfassen lassen:
Der ökologische Sektor stellt in Mecklenburg-Vorpommern somit den momentan stabilsten Sektor der in dem Zieldreieck der nachhaltigen Entwicklung aufgeführten Trias Ökonomie, Ökologie, Soziales dar. Darüber hinaus bildet der Umweltschutz eine unabdingbare Voraussetzung für viele Branchen, denen in Mecklenburg-Vorpommern zukünftig eine bedeutende Rolle zuerkannt wird. Hierzu gehört u.a. die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der ökologische Landbau, der Tourismus und die Umwelttechnologie. In kaum einem anderen Land ist daher eine erfolgreiche Ökonomie und die damit verbundenen positiven sozialen Auswirkungen mit einer intakten Ökologie so eng verbunden wie in Mecklenburg-Vorpommern.In diesem Umfeld bildet die Ökologie die geeignete Basis zur Weiterentwicklung der Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit. Die große Gestaltungsaufgabe der Zukunft wird darin bestehen, die sozialen und ökonomischen Defizite zu beheben, ohne die nahezu intakte Ökologie zu beeinträchtigen." Die Umsetzung des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung d : "Umweltbildung/Bildung für Nachhaltigkeit richtet sich gleichermaßen an beide Geschlechter. Eine herauszuhebene Zielgruppe ist dabei die Jugend, die am längsten mit den heute getroffenen Entscheidungen leben muss. Wichtig dabei ist, dass eine entsprechende Bildung nicht ausschließlich in Klassenzimmern und Hörsälen vermittelt werden kann. Vielmehr sind auch anschauliche Beispiele und realitätsnahe Vorbilder notwendig. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den Lokale-Agenda-21-Initiativen zu, die als lokale Lernräume der nachhaltigen Entwicklung dienen können. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, dass sich Umweltbildung/Bildung für Nachhaltigkeit an den regionalen Gegebenheiten vor Ort orientieren muss. Darüber hinaus sind die in den Kapiteln III bis VI aufgeführten Handlungsfelder der nachhaltigen Entwicklung geeignet, die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung zu dokumentieren. So verstanden stellt die Umweltbildung/ Bildung für Nachhaltigkeit einen wesentlichen Eckpunkt einer zeitgemäßen Allgemeinbildung an der Wende zum 21. Jahrhundert dar." Entwicklung eines landesspezifischen Systems von Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren d Entwicklung und Abstimmung von Zielwerten und Wertekorridoren für Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren: Erst die Festlegung von Zielgrößen für Indikatoren macht aus den zunächst nur zustandsbeschreibenden Werten der Indikatoren die "Zeigerinstrumente", mit denen eine gewünschte Entwicklung gesteuert und Fremdeinwirkungen überprüft werden können. Die – vorläufige – Festlegung auf Zielwerte und Zeitrahmen bzw. Wertekorridore, die den landesspezifischen Gegebenheiten entsprechen, ist der schwierigste Teil der Erzeugung der Indikatoren. Da für diesen Bereich nach dem bisherigen Stand der Untersuchungen noch die wenigsten Erfahrungen vorliegen, wird man in einem iterativen Prozess zunächst vorläufige Vorschläge machen, die im Laufe der Zeit entsprechend den Erfahrungen und Beobachtungen modifiziert werden und auch wechselnden politischen und gesellschaftlichen Schwerpunkten angepasst werden können. Die Festlegung auf Zielwerte und Zeitrahmen bzw. Wertekorridore kann erst nach der Auswahl der Indikatoren für das Land erfolgen. Ein Verfahren, in dem nach dem Durchführen von Wichtungen und Aggregierungen von Parametern der Indikatoren durch einen rechnerischen Bewertungsprozess ein Umweltzustand angegeben wird (vgl. Verfahren in den Niederlanden), erfordert gesellschaftlich akzeptierte Umweltziele oder naturwissenschaftlich abgeleitete "Critical Loads" (FhG 1997, S.24), die für Mecklenburg-Vorpommern nicht vorliegen und deren Erstellung zunächst auch nicht geplant ist. Verwaltung und Bereitstellung der Grunddaten für Indikatorsysteme: Die Sammlung, Aufbereitung, Verwaltung und Bereitstellung der Grunddaten für die Indikatorsysteme des UM werden im LUNG vorgenommen werden. Hierzu ist zunächst festzulegen, wie die Daten für die nach politischen Vorgaben zu spezifizierenden Indikatoren erhoben werden sollen. ... [ Zuletzt geändert: 25.06.2008 18:26:28 ]
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