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Brandt Report: Das Überleben sichern, 1980
Die vom Präsidenten der Weltbank
Am 12. Februar 1980 reicht die Kommission offiziell bei den Vereinten Nationen in New York den "Nord-Süd-Bericht" ein (vollständiger deutscher Titel: "Das Überleben sichern. Gemeinsame Interessen der Industrie- und Entwicklungsländer"). Der viel diskutierte Report gilt mit seinen zukunftsweisenden Strategien und Konzepten bis heute als Meilenstein der Entwicklungspolitik.
Mit diesem Bericht leitete die Nord-Süd-Kommission eine Wende in der Entwicklungspolitik
Die Nord-Süd-Kommission zieht eine Bilanz der Entwicklungspolitik und verlangt, die unterprivilegierten Länder des Südens in die Weltwirtschaft zu integrieren. Sie verspricht sich davon die notwendige Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation in den benachteiligten Ländern. Die Empfehlungen des Berichts nehmen Industrie- und Entwicklungsländer unter dem Aspekt des gegenseitigen Nutzens gleichermaßen in die Pflicht.
Mit Aktionsprogrammen, Projekten und Reformen will man dem Ernährungsproblem, dem Bevölkerungswachstum, der wachsenden Umweltproblematik und der Ressourcenknappheit entgegenwirken. Das Sofortprogramm umfasst z.B.
- die gezielte Erhöhung der Entwicklungshilfe
- eine internationale Energiestrategie, die die weltweite Energieversorgung sicherstellt und Umweltbelange berücksichtigt
- ein weltumspannendes Nahrungsmittelprogramm.
Trotz des internationalen Beifalls für die visionären Vorschläge der Nord-Süd-Kommission bleibt der Brandt-Bericht bis heute fast gänzlich unverwirklicht. Vor allem die Industriestaaten führten die Vorschläge stets im Munde, ohne je danach zu handeln. Die Lage vieler Entwicklungsländer ist deshalb heute schlechter als 1980.
Willy Brandt schreibt in seinem Vorwort
Interne Links
Externe Links
- Homepage der Weltbank

- Webseite der Willy-Brandt-Biographie zum Jahr 1977

- IPS-Inter Press Service
: 1980: Brandt-Bericht
legt bahnbrechendes Entwicklungskonzept vor







