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4. Weltfrauenkonferenz, Peking 1995


Das BMZ d zur 4. Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking: "Bei der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 wurden viele Aspekte zum ersten Mal im Rahmen einer internationalen Konferenz behandelt. Das Konzept der sexuellen Selbstbestimmung der Frau ist niemals zuvor definiert und festgeschrieben worden. Ebenfalls niemals zuvor ist Gewalt gegen Frauen in einem internationalen Dokument so umfassend und konkret geschildert und sind Wege zu ihrer Beseitigung aufgezeigt worden. Erstmals ist gleicher Zugang zum Erbrecht für Mädchen und Jungen in einem internationalen Dokument gefordert worden. Ferner können sich Frauen auf die verabschiedete Aktionsplattform berufen, um ihnen den Zugang zu Entscheidungspositionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu erleichtern und dem Ziel der Gleichberechtigung mit Männern näher zu kommen.

Die VN-Sondergeneralversammlung "Frauen 2000 - Gleichstellung, Entwicklung und Frieden für das 21. Jahrhundert" im Juni 2000 in New York bekräftigte die Beschlüsse von Peking, mahnte ihre Umsetzung an und beschloss neue Initiativen. Fortschritte konnten insbesondere auf den Gebieten Menschenrechte ("Frauenrechte sind Menschenrechte") und Gewalt gegen Frauen erreicht werden. Erstmals formuliert wurde der eindeutige Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und Überwindung der Armut.

Für die Selbstbestimmungsrechte der Frauen ist das bei der Weltbevölkerungskonferenz in Kairo 1994 entwickelte Konzept der sogenannten reproduktiven Gesundheit - ein Konzept, das den einzelnen Menschen und seine Bedürfnisse im Bereich von Sexualität und Fortpflanzung in den Mittelpunkt stellt - von größter Bedeutung. "Kairo" hat anerkannt, dass Frauen, vor allem in den Entwicklungsländern, die volle Gleichberechtigung erlangen müssen. In Kairo wurde ein umfangreiches "Aktionsprogramm" verabschiedet, das vom Empowerment for Women über Familienplanung bis hin zur Rolle von Jugendlichen die notwendigen Schritte aufzählt, um Bevölkerung und nachhaltige Entwicklung in Einklang zu bringen.

Versuche einiger Staaten, auf der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 längst im Konsens verabschiedete Positionen wieder in Frage zu stellen, wurden entschieden zurückgewiesen. Zu diesen, von der Mehrzahl aller Länder, insbesondere auch von der Europäischen Union, verteidigten Rechten gehören z. B. das Recht der Frau auf sexuelle Selbstbestimmung und die Möglichkeit, selbst über die Anzahl ihrer Kinder zu bestimmen, oder das Erbrecht von Mädchen."

Die Deklaration und Plattform d sind ebenso im Internet abzurufen wie die Auswertung der UN d :

Fourth World Conference on Women (September 1995, Beijing):

Agreed on a five-year action plan to enhance the social, economic and political empowerment of women, improve their health, advance their education and promote their marital and sexual rights. The action plan set time-specific targets, committing nations to carry out concrete actions in such areas as health, education and legal reforms.

Galvanized some 130 countries to announce new initiatives to carry out the action plan, including, in the USA, a $ 1.6 billion programme to fight violence against women, and the formation of a President's Council on Women.

Added a new urgency to providing women with greater legal protection. The 1979 UN Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women, often described as a Bill of Rights for women, has now been ratified by 163 countries (as of June 1999), up from 139 in May 1995.).

Weitere Links:

[ Zuletzt geändert: 17.05.2005 16:26:22 ]