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Baden-Württemberg: Nachhaltigkeitsstrategie
Landesweite Nachhaltigkeitsstrategie
Die Nachhaltigkeitsstrategie, die 2007 ins Leben gerufen wurde und das Motto "Jetzt das Morgen gestalten" (pdf) trägt, hat das Ziel, alle Akteure des gesellschaftlichen Lebens an einem Tisch zu versammeln, um gemeinsam und fachübergreifend Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft zu entwickeln.Dabei gilt es v.a. den „Herausforderungen demografischer Wandel, Globalisierung, Klimaveränderung, Ressourcenknappheit, Rückgang der biologischen Vielfalt, Integration und Immigration“ zu begegnen, „da es nötig ist über den Tag hinaus zu denken und die Zukunft verantwortungsbewusst zu gestalten.“ Die Nachhaltigkeitsstrategie wurde in der Koalitionsvereinbarung 2006 - 2011 angekündigt. Seit Beginn im Jahre 2007 sind bereits 35 Projekte an den Start gegangen.
Gliederung
Verantwortlich für alle Bereiche der Nachhaltigkeitsstrategie sind der Ministerpräsident Mappus und das Umweltministerium mit Tanja Gönner als Ministerin. Sie werden unterstützt durch die NachhaltigkeitskonferenzDie Nachhaltigkeitsstrategie hat zwei Ebenen:
- eine operative Ebene, auf der konkrete Projekte gestartet werden und
- eine strategische Ebene in der die Ziele (pdf) für eine nachhaltige Entwicklung zusammengetragen werden.
- Zukunftsfähige Energieversorgung und -nutzung (Ökologische Verträglichkeit/Klimawandel, Versorgungssicherheit, Robustheit der Energieversorgung, Energieeffizienz und Energieeinsparung, Erneuerbare Energien (Biomasse-Nutzung, neue Kraftstoffe), Wettbewerbsfähigkeit (Verbraucher/Energiekosten))
- Produzieren und Arbeiten (Abfall als Ressource und Hochwertige Lebensmittel)
- Zukunftsfähige Entwicklung von Städten (Integration von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Ausgewogene Siedlungsentwicklung, Stadt-Umland-Beziehungen, Verkehrsinfrastruktur, Mobilität in Ballungsräumen, Flächenverbrauch)
- Lebensqualität: Gesunde Ernährung und Konsum (Verbraucherschutz, Sichere Lebensmittel,Verringerung möglicher Gesundheitsrisiken) und Hohe Lebensqualität in einer intakten Umwelt (Luft, Wasser, Boden, Lärmminderung, Gesunde Innenräume)
- Zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung: Integration – Miteinander leben (Integration von Ausländern in das soziale Umfeld, Entschärfung sozialer Brennpunkte, Gewaltprävention) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (UN-Dekade für Nachhaltige Entwicklung), sowie soziale und kulturelle Balance (Gesellschaftliche Werte-Diskussion, Erhalt von Grundwerten bei pluralistischen Lebensstilen, Stärkung von sozialem, bürgerschaftlichem Engagement)
- Bildung und Wissen als Motoren für eine nachhaltige Entwicklung: hier wird Fragen nachgegangen wie z.B. das Thema Nachhaltigkeit in frühkindlicher Bildung und in der Schule integriert werden kann, welche Rollen Hochschulen bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung spielen sollen und wie das Thema in der beruflichen Weiterbildung verankert werden soll.
Am 15. Juli 2011 fand der Nachhaltigkeitskongress 2011 mit dem Thema "Rio wird 20 - wir sind dabei!"
Am 16 Juni 2010 wurde das Staatsministerium und die Geschäftsstelle Nachhaltigkeitsstrategie von der Nachhaltigkeitskonferenz beauftragt, einen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten. Daraus resultierte der Statusbericht
Dokumente
Interne Links
- Baden-Württemberg
- Baden-Württemberg-Nachhaltigkeitsbeirat
- Baden-Württemberg-Umweltplan 2000/2007
- Baden-Württemberg-Koalitionsvertrag 2001-2006
- Baden-Württemberg-Koalitionsvertrag 2006-2011







