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Sachsen Umweltallianz 1998/2003"Der Freistaat Sachsen geht neue Wege für eine umweltverträgliche und zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung. Dies haben am 16. Juni 1998 in Dresden die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Verbände der Wirtschaft sowie das Umwelt- und Wirtschaftsministerium durch Unterzeichnung der "Umweltallianz Sachsen" vereinbart. Ziel ist es, die Eigenverantwortung der Unternehmen zu erhöhen und sie von behördlichen Berichts- und Dokumentationspflichten zu entlasten. Dieser "Rückzug" von Staat und Ordnungsrecht (Deregulierung) soll seitens der Unternehmen mit effizientem und zukunftsweisendem betrieblichen Umweltschutz honoriert werden.", so hieß es auf der entsprechenden Webseite des sächsischen Umweltministeriums zur Umweltallianz. Mit der Unterzeichnung der Fortschreibung Umweltallianz Sachsen „Umwelt und Wirtschaft“ am 08.07.2003 wurden die Weichen für weitere 5 Jahre gestellt. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für eine umweltgerechte Wirtschaftsentwicklung weiter zu verbessern, Genehmigungs- verfahren zu vereinfachen und die Eigenverantwortung der Unternehmen zu erhöhen. "Im Gegenzug für das verstärkte Umweltengagement der Unternehmen minimiert die Verwaltung die Bürokratie und stärkt damit die Eigenverantwortung der Unternehmen. So sind in einem Katalog mehr als 60 verwaltungsrechtliche Erleichterungen festgeschrieben. Dazu gehören unter anderem erleichterte Berichtspflichten beim Immissionsschutz und beim Abfall- und Wasserrecht. Auch aus wirtschaftlichen Gründen entscheiden sich immer mehr Unternehmen, Umweltmaßnahmen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus zu erbringen.Folgende Dokumente stehen zum Download zur Verfügung." (Pressemitteilung vom 08.07.2003, Sächsische Wirtschaft und Staatsregierung unterzeichnen Vertrag zur Fortschreibung der Umweltallianz d ) Bei der fortgeschriebenen Umweltallianz gibt es einige Neuerungen. "So müssen künftig die Leistungen für die Umwelt bei Antragstellung bereits erbracht worden sein. Bisher reichte es, wenn eine Verpflichtung dazu mit konkreten Termin vorlag. Neu ist auch die Würdigung indirekter Umweltleistungen, wie sie z.B. Bildungseinrichtungen leisten können, indem sie dem Umweltmanagement bei der Ausbildung künftiger Führungskräfte einen hohen Stellenwert einräumen. Damit ist es jetzt auch Behörden oder Hochschulen möglich, an der Umweltallianz teilzunehmen. Die EU-Osterweiterung kommt als neues Tätigkeitsfeld hinzu. So überreicht der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU d ), Fritz Brickwedde, einen Förderbescheid für ein Projekt, das den Transfer der Umweltallianz nach Tschechien und Polen zum Inhalt hat." (Pressemitteilung vom 08.07.2003, Sächsische Wirtschaft und Staatsregierung unterzeichnen Vertrag zur Fortschreibung der Umweltallianz d )
[ Zuletzt geändert: 19.02.2008 06:22:22 ]
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