Artikel
- Weltpolitik
- Abkommen und Bündnisse seit 1992
- Abkommen und Bündnisse vor 1992
- Länderprofile
- Politik international
- UNO
- Bevölkerungswachstum: Szenarien
- GEO: Global Environment Outlook
- Global Compact
- Global Environment Facility (GEF)
- Internationales Jahr der erneuerbaren Energie für alle 2012
- Living Beyond Our Means: Natural Assets and Human Well-being
- Regionalkommissionen
- UN Charta der Vereinte Nationen
- UN Menschenrechtsrat
- UN Sonderorganisationen, Programme und Fonds
- UN: Vereinte Nationen
- UNO
- UNU: Zero Emissions Konzept
- Weltgipfel Rio
- Weltklimakonferenzen in Genf, 1979-2009
Ecosystems & Human Well-being: Biodiversity Synthesis
Im Report Biodiversity Syntheses
Artenvielfalt hat zunächst einen doppelten Wert. Zunächst sind Ökosysteme umso stabiler, je mehr unterschiedliche Arten sie bevölkern. Das Aussterben einer einzelnen Art ist für das Funktionieren des Gesamtsystems nicht von so großer Bedeutung, wie in Ökosystemen, in denen nur wenige Arten vorkommen. Dies gilt gleichermaßen für tierisches und pflanzliches Leben.
Jedoch sind auch einzelne Arten wertvoll, sie haben einen teilweise direkt messbaren Wert, beispielsweise als Nahrungsmittel oder Grundstoff für Arzneimittel.
Die Forscher kommen in der Biodiversity Synthesis zu folgenden Kernaussagen:
- Menschen greifen grundlegend und teilweise nicht reversibel in die Artenvielfalt auf dem Planeten ein. In den allermeisten Fällen sind diese Eingriffe mit einem Verlust an Artenvielfalt verbunden. In den letzten 50 Jahren ist es dabei zu einer größeren Verminderung der Artenvielfalt auf der Erde gekommen, als in irgendeiner anderen Periode menschlicher Geschichte.
- Biodiversität ist direkt und indirekt mit dem Wohl der Menschheit verbunden.
- Morderne Methoden der Wertermittlung und Informationen über Ökosysteme zeigen, dass die Gewinne der Tätigkeiten, die zum Verlust von Ökosystemen und Biodiversität führen, häufig geringer sind als die Kosten, die der Gesellschaft insgesamt entstehen. In den Fällen, wo der Kenntnisstand über Kosten und Zustand der Ökosysteme unvollständig ist, sollte unter Vorsorgegesichtspunkten auf eine Schädigung der Ökosysteme verzichtet werden.
- Die für den Verlust an Biodiversität verantwortlichen Kräfte sind entweder konstant oder wachsen sogar an. Es gibt keine Hinweise darauf, das sie - ohne einen fundamentalen Politikwechsel - sinken könnten.
- Viele der bisher durchgeführten Aktionen zum Erhalt von Ökosystemen und zur Eindämmung des Verlustes an Biodiversität sind begrenzt erfolgreich. Weitere deutliche Verbesserungen erferdern ein abgestimmte Maßnahmen in zahlreichen Politikfeldern, wie z.B.
Interne Links
- UN - Millennium Ecosystem Assessment (MA)
- UN - Millennium Ecosystem Assessment (MA): Szenarien
- Ecosystems & Human Well-being: Synthesis
- Ecosystems & Human Well-being: Biodiversity Synthesis
- Ecosystems & Human Well-being: Desertification Synthesis
- Living Beyond Our Means: Natural Assets and Human Well-being







