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Marrakesch-ProzessAuf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im September 2002 wurde vor dem Hintergrund immer weniger nachhaltiger Produktions- und Konsummuster die Entwicklung eines Zehn-Jahres-Rahmenprogramms für nachhaltigen Konsum und Produktion beschlossen. Produktion und Konsum sollen sich stärker an den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung orientieren. Eine Konkretisierung dieses allgemeinen Zieles wurde im Juni 2003 auf der von der UN organisierten internationalen Startkonferenz d zu diesem Rahmenprogramm in Marrakesch d vorgenommen. Der Prozess wird von UNEP und UN-DESA d geleitet. Er umfasst Programme zu verschiedenen Themen von nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion (Lebenszyklusanalyse, Umweltzeichen, Ökodesign, ...). Der Prozess soll von den Industrieländern angeführt und finanziert werden. Im Abstand von zwei Jahren soll auf internationalen Konferenzen über den Fortschritt des Prozesses berichtet werden. Eine erste Nachfolgekonferenz hat im September 2005 in Costa Rica d stattgefunden, eine zweite ist für Juni 2007 in Stockholm d geplant. Parrallel dazu gibt es Regionalkonferenzen, die regionenspezifisch die verschiedenen Themen behandeln. Der Marrakesch-Prozess will folgende Aktionen anstoßen:
In Deutschland setzt sich das Center for Sustainable Consumption and Production d für eine Unterstützung der UNEP und des Marrakesch-Prozesses ein. Folgende Regionalkonferenzen wurden bislang durchgeführt:LateinamerikaAsien und pazifischer Raum Afrika
Europa [ Zuletzt geändert: 11.09.2007 13:08:57 ]
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