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Vereinte Nationen - Geschichte


Noch während des 2. Weltkrieges begannen die Alliierten, die Grundzüge für eine neue Ordnung des Friedens und der Zusammenarbeit auf der ganzen Welt zu entwickeln. So gab es eine Reihe interalliierter Erklärungen und Konferenzen über die Fragen einer Nachkriegsordnung. Maßgeblichen Einfluß auf die spätere UN-Charta hatte dabei die sog. Atlantik-Charta des britischen Premiers Winston Churchill und des US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt vom 14.8.1941. In der Erklärung der Alliierten („Erklärung der Vereinten Nationen“) vom 1.1.1942 machten sich 26 Staaten die Atlantik-Charta zu eigen und verpflichteten sich, den Kampf gegen die Achsenmächte weiterzuführen. Bis Kriegsende traten weitere 25 Staaten dieser Erklärung bei.

Weitere Gespräche der Großmächte (USA, UdSSR, Großbritannien, China) folgten, bis im Februar 1945 auf der Krim-Konferenz in Jalta/UdSSR mit der Einigung über die lange strittige Frage der Sonderrrechte der Großmächte im künftigen UN-Sicherheitsrat (Vereinbarung des Veto-Rechts) den Weg für die internationale Staatengemeinschft endgültig freimachten. Auf der Konferenz von San Francisco wurden die Vereinten Nationen am 26.6.1945 von 51 Staaten mit eigener, am 24.10.1945 (Tag der UN) in Kraft getretener Charta als Vertragsorganisation souveräner und gleichberechtigter Staaten gegründet. Heute hat sie 188 Mitgliedsstaaten. (- Mehr d -)

[ Zuletzt geändert: 11.04.2005 15:55:08 ]