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Ökobilanz: DIN Norm 33926
Das Wort Ökobilanz steht für eine Methode zur Abschätzung der Auswirkungen eines Produktes und seines Herstellungsprozesses auf die Umwelt.
Die Methode der „ökologischen Bilanzierung“ entstand 1974 aus der Ökologischen Buchhaltung und der 1978 vorgelegten Bilanzmethodik der EMPA in der Schweiz.
Bei der Erstellung einer Ökobilanz werden die verschiedenen Lebensstadien des zu untersuche_1508nden Produktes bzw. Verfahrens auf ihre Umweltrelevanz untersucht. Diese Lebensstadien umfassen dabei die Bereiche
- Rohstoffgewinnung
- Herstellung
- Verarbeitung
- Transport
- Gebrauch
- Nachnutzung
- Abfall (kommunale Abfallbeseitigung)
- Abwässerreinigung
- Entsorgung
Es gibt verschiedene Arten von Ökobilanzen:
- eine Ökobilanz, die den Umweltaspekt eines einzelnen Produktes berücksichtigt,
- eine vergleichende Ökobilanz, die eine Gegenüberstellung mehrerer Produkte verfolgt sowie
- eine ganzheitliche Bilanzierung, die wirtschaftliche, technische und/oder soziale Aspekte mit einbezieht.
Des Weiteren ist zu beachten, dass diese Ökobilanz keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Vielmehr gibt es auch andere Analysmechanismen, so z.B. Lebenszyklusananlysen, die nicht trennscharf voneinander abzugrenzen sind. Informationen hierzu finden Sie u.a. auf den Seiten der The Life Cycle Initiative - International Life Cycle Partnership for a sustainable world
Dokumente
- Ein Beispiel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Ökobilanz von Getränkeverpackung
(Bier, Frischmilch, alkoholische Getränke, Wein)
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