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Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz, o.J.


„Die Idee eines sustainable development“, einer "Nachhaltigen Entwicklung“ wurde durch die Arbeit der UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung weltweit bekannt. Im Brundtland-Bericht von 1987, dem Abschlussbericht dieser Kommission mit dem Titel "Our common future“ wurde sustainable development'' so definiert:

"Dauerhafte (Nachhaltige) Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können." Zwei Schlüsselbegriffe sind wichtig:
  • der Begriff "Bedürfnisse“, insbesondere die Grundbedürfnisse der Ärmsten der Welt sollen Priorität haben
  • der Gedanke von Beschränkungen, die der Stand der Technologie und der sozialen Organisation auf die Fähigkeit der Umwelt ausübt, gegenwärtige und zukünftige Bedürfnisse zu befriedigen.
Dementsprechend müssen die Ziele wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung im Hinblick auf die Dauerhaftigkeit definiert werden in allen Ländern -Industrie- und Entwicklungsländern-, marktorientierten oder zentral gelenkten."

Anders ausgedrückt heißt das: Die Menschheit sollte von den Zinsen leben, die unsere Erde abwirft, und nicht den unersetzbaren (Natur-)Kapitalstock in wenigen Generationen aufbrauchen. Die Zinsen aber sollte sie gerecht verteilen.

Diese Idee hat Charme und die vielen Bemühungen um das formulierte Ziel stimmen hoffnungsvoll, dass es der Menschheit doch noch gelingt, aus ihren Fehlern zu lernen. Es ist höchste Zeit, diese Bemühungen noch zu verstärken. Denn die momentane Situation beschreibt ein Zitat von Franz Kafka ganz gut:

"Es gibt ein Ziel, aber es gibt keinen Weg. Was wir Weg nennen, ist Zögern."


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Schlagworte

Brundtland-Report, Definitionen, Nachhaltige Entwicklung

Letzte Aktualisierung

15.04.2011 08:53