Artikel
- Ziele und Wege
- Bildung für Nachhaltigkeit
- Definitionen
- Akademie für Technikfolgenabschätzung, 2001
- Altner: Menschliche Grundbedürfnisse, 1999
- Birnbacher/ Schicha: Vorsorge statt Nachhaltigkeit - ethische Grundlagen der Zukunftsverantwortung, 1996
- Bossel: Globale Wende, 1998
- Brundtland Bericht I Brundtland Report : Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, 1987
- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 1998
- Bundesregierung, 1999
- Cradle to Cradle Vision
- Definition Nachhaltigkeit
- Drei Säulen Modell
- Eblinghaus /Strickler: Nachhaltigkeit als Herrschaftskonzept, 1996
- Ecos, 2001
- Ein Säulen Modell & Pyramiden Modelle
- EKD: Studien zur Nachhaltigkeit
- EURES: Nachhaltigkeit trotz Globalisierung, 1998
- FU Berlin: Forschungsstelle Umweltpolitik, 1999
- Grenzen des Wachstums
- Hans Carl von Carlowitz, 1713
- Hey / Schleicher-Tappeser: Nachhaltigkeit trotz Globalisierung. Handlungsspielräume auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene, 1998
- Integratives Nachhaltigkeitsmodell
- IZT: Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, 1994
- Kastenholz/ Knaus/ Renn: Wege in eine nachhaltige Zukunft, 1999
- Keimblatt Ökodorf
- Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz, o.J.
- Lovins / Lovins / Weizsäcker: Faktor 4, 1997
- Meadows u.a.: Die neuen Grenzen des Wachstums, 1992
- Meadows u.a.: Grenzen des Wachstums. Das 30-Jahre-Update, 2006
- Nachhaltigkeitsdreieck
- Nord-Süd-Kommission (Brandt-Report), 1980
- Petschow u.a.: Nachhaltigkeit und Globalisierung. Herausforderungen und Handlungsansätze, 1998
- Rot-Grüner Koalitionsvertrag, 1998
- Sachverständigenrat für Umweltfragen, 2002
- Schmidt-Bleek: Faktor 10, 2000
- Triple Bottom Line und Triple Top Line
- Verband Chemische Industrie
- Von Nachhaltigkeit zur Dauerlebensfähigkeit
- WBGU: Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen, 1994
- Weltbevölkerungskonferenz, Kairo 1994
- Zukunftskommission der Friedrich Ebert Stiftung, 1999
- Indikatoren
- Probleme
- Strategien der Nachhaltigkeit
- Ziele
Schmidt-Bleek: Faktor 10, 2000
"Nachhaltigkeit wird auf dem Markte erreicht oder gar nicht. ...
Nachhaltigkeit erfordert eine gegenseitige Unterstützung ökologischer und wirtschaftlicher Entwicklungen an der Eingangsseite des Wirtschaftzyklus, wo Ziele und Politiken festgelegt werden und eben nicht erst am Schwanzende, wenn die Gesellschaft bereits die Schadenskosten einer nichtnachhaltigen Entwicklung begleichen muss.
Die Dematerialisierung schafft Synergien für den Wertewandel der Gesellschaft, ganz besonders in den westlichen Ländern. Tatsächlich kann Faktor 10 in sich schon einen wichtigen Impuls und eine wertvolle Basis bieten für den Strukturwandel in Richtung einer mehr innovativen unddienstleistungsorientierten Wirtschaft und darüber hinaus kann er nachhaltige Verbraucherwünsche hervorrufen. Auf diese Weise wird Faktor 10 zu einer Schlüsselkomponente im neuen Millennium.
Niemand behauptet, alle Antworten seien jetzt alle bekannt. So stellt sich zum Beispiel angesichts der Missachtung der Menschenrechte in vielen Ländern und angesichts der Tatsache, dass es nur eine gemeinsame Erde gibt die Frage nach den Grenzen der nationalen Souveranität. Da ist auch die allgemeine Sorge um das Ungleichgewicht zwischen der Macht globaler Firmen sowie global agierender Finanzmakler und deren demokratischer Kontrolle. Welche neuen internationalen Abkommen oder Organisationsstrukturen werden gebraucht, um gerechte Entscheidungen treffen zu könen? Wer kann und soll die Risiken der Instabilitäten kontrollieren und korrigieren, die sich durch Kriege, Hungersnöte, Seuchen sowie unzureichender Behausung verursacht werden, wie auch durch den Missbrauch von Kindern in vielen Teilen der Welt?
Um diesen Planeten Erde zu einem zukunftssicheren Platz für künftige Generationen zu machen, müssen die wesentlichen Fehlentwicklungen in den wirtschaftlichen wie auch gesellschaftlichen Systemen angepackt werden – und dies gleichzeitig mit denen der ökologischen Krise (...). Trotz der verbleibenden Unsicherheiten bin ich überzeugt, dass sowohl das gesellschaftliche Gefüge wie auch das globale Ökosystem auf mittlere Sicht grossen Risiken ausgesetzt sind, wenn der Prozess der Dematerialisierung nicht sehr bald beginnt. Wenn wir jetzt damit anfangen, haben wir noch alle Optionen für einen langsamen evolutionären Übergang offen und können damit späteren revolutionären Umstürzen zuvorkommen."
- Auszug aus dem Faktor 10-Manifesto. Das komplette Manifesto können Sie hier einsehen
. - Hier geht's zu Schmidt-Bleek und seinem MIPS-Konzept.
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