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DematerialisierungDematerialisierung bedeutet, die durch menschliches Handeln verursachten Stoffströme drastisch zu reduzieren. Für die Umweltpolitik ist der Fokus auf die Input-Seite der Volkswirtschaft ein neuer Ansatz, da bislang der Schwerpunkt auf die Outputseite, also Abfälle und Emissionen und deren Wirkungen auf die Umwelt gelegt wurde. Die Notwendigkeit zur Reduktion der Stoffströme ergibt sich aus zwei Überlegungen:
In den 90er Jahren wurde das Konzept der Dematerialisierung zuerst durch Friedrich Schmidt-Bleek konkretisiert. Er fordert eine Dematerialisierung um den Faktor 10: Die Stoffströme müssen sich nach Schmidt-Bleek etwa um die Hälfte reduzieren, um wieder ein nachhaltiges Niveau zu erreichen. Für den industrialisierten Teil der Menschheit bedeutet dies eine Reduktion um den Faktor 10, d.h. auf etwa ein Zehntel der derzeitigen Stoffströme. [ Zuletzt geändert: 15.12.2006 16:13:23 ]
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