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Bildung für NachhaltigkeitDefinitionenIndikatorenProblemeStrategien der NachhaltigkeitZiele- Aalborg-Charta / Lokale Agenda 21, 1994
- Agenda 21
- Agenda 21 - Soziale Ziele
- Agenda 21 - Ökologische Ziele
- Agenda 21 - Ökonomische Ziele
- BMZ - Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2000
- Bossel: Globale Wende, 1998
- Carnoules Appell für globales Wohlergehen, 2000
- Dematerialisierung
- Faktor 10-Club: Appell von 1997
- Faktor 4 - E.U.v. Weizsäcker, A.B. und L.H. Lovins, 1997
- Globale Wende: Allgemeine Schlussfolgerungen
- Globale Wende: Notwendige Schritte für den Wechsel zur Nachhaltigkeit
- Hawken/Lovins/Lovins: Öko-Kapitalismus, 2000
- Industrie: Responsible Care
- KommA 21 Bayern - INFO-NETZwerk
- Leitideen des UNO-Entwicklungsprogramms UNDP zur Energie
- Lovins/Hennecke: Faktor 4-Strategie für Klimaschutz und Atomausstieg, 1999
- Meadows/Meadows/Randers: Die neuen Grenzen des Wachstums, 1992
- Meadows/Meadows/Randers: Grenzen des Wachstums. Das 30-Jahre-Update, 2006
- Millenniumsziele (2000)
- Monbiot - How to Stop the Planet Burning
- Nachhaltiger Konsum
- NGO-Bündnis für Johannesburg
- Personal Carbon Allowances - Emissionshandelsrechte für Privathaushalte
- Rogall, FHW Berlin - 2007
- Schmidt-Bleek: Checkliste für Produkthersteller
- Schmidt-Bleek: MIPS-Konzept, 1998
- TAKEDA Preis 2001 (Japan)
- Vision: Die globale Faktor 4-Strategie für Klimaschutz und Atomausstieg
- Wuppertal-Institut, 1996
- Wuppertal-Institut: Umweltpolitische Ziele eines zukunftsfähigen Deutschlands
- Ziele - Was will nachhaltige Entwicklung wie erreichen?
| Vision: Die globale Faktor 4-Strategie für Klimaschutz und Atomausstieg
- Wie viel Energie wir herstellen und verbrauchen, unterliegt weder einem Naturgesetz noch dem Marktzwang. Die Energiezukunft ist grundsätzlich gestaltbar.
- Wir stehen am Scheideweg: Lassen wir den Energieverbrauch weiter unmäßig ansteigen, droht die (Selbst-)Zerstörung unserer Mit- und Umwelt sowie die Barbarisierung der Weltgesellschaft.
- Dabei könnten wir den Wohlstand mehren und gleichzeitig weniger Öl, Gas, Kohle oder Uran verbrauchen. Der prognostizierte Trendzuwachs lässt sich wegsparen - der verbleibende Energiebedarf kann überwiegend durch erneuerbare Energien gedeckt werden.
- Wir können noch wählen, aber wir müssen es jetzt tun. (...)
- Auch in den armen Ländern muss steigender Lebensstandard nicht mit proportionalem Energiezuwachs verbunden sein - eine Entkopplung ist möglich. (...)
- Wir in den reichen Ländern leben auf Kosten der Armen und künftiger Generationen. Wir sind hauptverantwortlich für die Ursachen und schadenersatzpflichtig für die katastrophalen Folgen des Klimaproblems.
- Eine Energiewende hat Vorteile für uns: aktive Klimaschutzpolitik ist vorsorgende Industriepolitik und senkt unsere Energiekosten.
- Die Verbraucher zählen nicht Kilowattstunden, sondern den Energienutzen, z. B. warme Wohnungen oder kaltes Bier. Solche Energiedienstleistungen können zukünftig mit weit weniger Energie und Kosten bereitgestellt werden.
- Zwischen Kundenorientierung und Umweltschutz gibt es daher keinen Widerspruch. Eine 11-Watt-Energiesparlampe kann eine 60-Watt-Glühbirne ersetzen und unseren Geldbeutel um 140 DM und die Umwelt um eine halbe Tonne CO2 entlasten.
- Wurde bisher mit Energieverkauf häufig auf Kosten der Umwelt Geld verdient - das Prinzip MEGA-Watt -, sind Investitionen in effizientere Nutzung heute eine profitable Alternative - das Prinzip NEGA-Watt.
- Bei veränderten "ökologischen Leitplanken" könnten Energieversorger auch als Effizienzverkäufer erfolgreich sein und Energierechnungen senken, statt Billigenergie zu verramschen. Wettbewerb um billige, aber riskante Kilowattstunden kommt uns alle viel zu teuer.
- Die Effizienzrevolution gibt es nicht auf Knopfdruck, sondern in kleinen Portionen - jeden Tag ein bisschen mehr. Netzwerke und müssen geknüpft und Anreizstrukturen verändert werden. Damit gewinnen wir Zeit auf der Suche nach neuen Wohlstandsmodellen - um naturverträglicher zu arbeiten und zu leben.
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