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NGO-Bündnis für Johannesburg


Ein breites Bündnis deutscher Nichtstaatlicher Organisationen (darunter BUND, NABU, terre des hommes, WWF) hat sich im Vorfeld von Johannesburg zur Kampagne "Globale Gerechtigkeit ökologisch gestalten" zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass Politik und Gesellschaft in Deutschland mehr Verantwortung für eine ökologische und sozial zukunftsfähige Entwicklung übernehmen.

Vom Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg erwarten die Träger der Kampagne, dass er
  • konkrete Signale für die Umsteuerung in Politik und Wirtschaft setzt, um alle Potenziale effizienter Ressourcenschonung zu nutzen und ökologisch unsinnige Subventionen abzubauen;
  • konkrete Initiativen für eine soziale und ökologische gerechte Gestaltung der Globalisierung startet;
  • neue gesellschaftspolitische Initiativen für einen zukunftsfähigen Lebensstil und mehr demokratische Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen auf der kommunalen, landes- und bundespolitischen sowie internationalen Entscheidungsebene anstößt.


Die von der Kampagne mit dem Weltgipfel 2002 verfolgten Ziele (10 Punkte für nachhaltige Entwicklung) sind
  1. Armut bekämpfen und Gerechtigkeit verwirklichen.
  2. Das Klima durch eine Energie- und Verkehrswende schützen.
  3. Wirtschaftliche Globalisierung sozial und ökologisch gestalten.
  4. Ernährung durch eine globale Agrarwende sichern.
  5. Biologische Vielfalt und Wälder erhalten und nachhaltig nutzen.
  6. Boden schützen und Desertifikation (Wüstenbildung) bekämpfen.
  7. Recht auf Wasser einlösen und Wasserressourcen nachhaltig nutzen.
  8. Konsum und Lebensstil nachhaltig gestalten.
  9. Geschlechtergerechtigkeit verwirklichen.
  10. Lokale Agenda 21 und Beteiligung auf allen Ebenen stärken.

[ Zuletzt geändert: 28.11.2006 15:14:50 ]