Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) (Archiv)

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Seit den vorgezogenen Bundestagswahlen 2005 sind die Bereiche Wirtschaft und Arbeit wieder getrennt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurde von 2005 bis 2009 von Michael Glos CSU geleitet. Seit dem 28. Oktober 2009 ist Rainer Brüderle von der FDP der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.


Ziele und Aufgaben

Aufgabe des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist es die Bedingungen für wirtschaftliches Handeln auf der Basis von persönlicher und unternehmerischer Freiheit, Wettbewerb und Stabilität zu gestalten und zu verbessern. Dieser Aufgabe entsprechen gesetzgeberische, administrative und koordinierende Funktionen des Ministeriums z.B. in der Wettbewerbs-, und Europapolitik sowie in der Mittelstands-, Energie- oder Außenwirtschaftspolitik.

Hiervon leiten sich einige Zielsetzungen des Ministeriums ab:
  • dauerhafte Wachstums- und Wettbewerbschancen für den Standort Deutschland
  • ein hoher Beschäftigungsstand
  • die Stärkung der kleinen und mittelständischen Betriebe
  • die Förderung von neuen Technologien und Innovationen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft
  • die Verbindung ökonomischer und ökologischer Ziele
  • die Vertiefung der weltweiten Arbeitsteilung und eines freien Welthandels
  • aktive Gestaltung des Wandels von der Industrie- zur wissensbasierten Informationsgesellschaft
  • eine gesicherte Energieversorgung zu angemessenen Preisen
Leitung und Organisation

Dem Bundesminister Rainer Brüderle, der das Ministerium leitet, stehen die beamteten Staatssekretäre Dr. Bernhard Heitzer, Dr. Bernd Pfaffenbach und Jochen Homann sowie die Parlamentarischen Staatssekretäre Ernst Burgbacher, Peter Hintze und Hans-Joachim Otto zur Seite.

Das BMWi gliedert sich in 9 Abteilungen:

  • Zentralabteilung
  • Europapolitik
  • Wirtschaftspolitik
  • Mittelstandspolitik
  • Energiepolitik
  • Industriepolitik
  • Außenwirtschaftspolitik
  • Kommunikations- und Postpolitik
  • Technologiepolitik
Desweiteren gehören zum Geschäftsbereich des BMWi 6 Behörden:
  • Bundeskartellamt / BKartA (Bonn)
  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle / BAFA (Eschborn, Bochum)
  • Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) (Bonn)
  • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung / BAM (Berlin)
  • Physikalisch-Technische Bundesanstalt / PTB (Braunschweig, Berlin)
  • Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe / BGR  (Hannover, Berlin)
Das BMWi und Nachhaltigkeit

Auf der Nachhaltigkeits-Webseite des BMWi heißt es zu der Frage "Was heißt Nachhaltigkeit in der Wirtschaftspolitik konkret?":

"Eine nachhaltige Wirtschaftspolitik zielt auf einen effizienten Einsatz von Energie und Rohstoffen. Das bedeutet Energie- und Ressourcenverbrauch, sowie Verkehrsleistung sind mehr und mehr vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln. Erneuerbare Naturgüter sind langfristig nur im Rahmen ihrer Fähigkeit zur Regeneration zu nutzen. Mit nicht erneuerbaren Naturgütern müssen wir sparsam umgehen und absehbaren Knappheiten mit Innovationen begegnen. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, dass sie den Menschen in allen Ländern die aktive Teilnahme am Wirtschaftsprozess ermöglicht; zentrale Voraussetzung dafür ist, die auf die weitere Öffnung der Märkte gerichtete Fortentwicklung des Welthandelssystems."

Weitere Themen des BMWi mit Nachhaltigkeitsbezug:
Energie
Handelspolitik
Nachhaltige Entwicklung und Exportkredite
Industrie und Umwelt
Energie


Dokumente
Organigramm des BMWi

Interne Links
Externe Links
Internetauftritt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
Nachhaltigkeits-Webseite des BMWi

Schlagworte

Bundesebene, Bundesministerium, Ministerium, Wirtschaft

Letzte Aktualisierung

12.09.2014 11:59

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