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Sonstiges

GTZ: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit


Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) ist ein seit 1975 in mehr als 130 Ländern und in rund 2700 Projekten tätiges Bundesunternehmen, das im Auftrag der Bundesregierung sowie für öffentliche und private, nationale und internationale Auftraggeber arbeitet. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die GTZ verfügt über drei Standorte in Deutschland und über 87 Büros weltweit. Ihr Ziel ist es durch politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklung eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen weltweit zu erreichen. Das Kerngeschäft stellt die Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung dar. Die GTZ arbeitet nach dem "Capacity Development" Prinzip: Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen, mit denen Menschen ihre Gegenwart und Zukunft aus eigener Kraft gestalten können.

Arbeitsthemen

  • Good Governance: Demokratie und Rechtsstaat
  • Ländliche Entwicklung: Ländliche Wirtschaftsförderung, natürliches Ressourcenmanagement, Ernährungssicherung
  • Nachhaltige Infrastruktur: Energie, Transport, Wasser
  • Sicherheit und Wiederaufbau: Krisenprävention, Katastrophenvorsorge
  • Soziale Entwicklung: Gesundheit, Bildung, Soziale Sicherheit
  • Umwelt und Klima
  • Wirtschaft und Beschäftigung: Berufsbildung, Globalisierung
  • Übergreifende Themen: Gender, Jugend, Nothilfe, Armut etc.
Im Auftrag des BMZ setzt die GTZ zusammen mit anderen Unternehmen in dem Programm "Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft-develoPPP.de" seit 1999 konkrete Partnerschaftsprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern um. Daneben arbeitet die GTZ mit sequa gGmbH in Themenbereichen der Verbandsförderung, Privatsektorenentwicklung und beruflicher Bildung zusammen und koordiniert im Auftrag des BMZ und nach Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt das Deutsche Global Compact Netzwerk. Darüber hinaus ist die GTZ auch in der politischen Kommunikation tätig. Die GTZ-Agentur AgenZ berät nationale und internationale Unternehmen sowie öffentliche Institutionen hinsichtlich politischer Kommunikation und strategischem Marketing.

Leitbild "Nachhaltigkeit"

Nachhaltige Entwicklung wurde 2005 zum Unternehmensleitbild erklärt. Für die Arbeit der GTZ heißt dies folgendes:
  • erfolgreiches Wirtschaftswachstum in den Partnerländern zu unterstützen, um mehr Wohlstand zu ermöglichen
  • gerechte Verteilung von Chancen zwischen Armen und Reichen, Nord und Süd, Mann und Frau
  • heutige natürliche Ressourcen so zu nutzen, dass sie auch nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.
Innerhalb des eigenen Unternehmens tragen innovative Ansätze im betrieblichen Umweltschutz, der Einführung von HIV/AIDS-Arbeitsplatzprogrammen und Gleichstellung zum Unternehmensleitbild bei. Darüberhinaus kooperiert die GTZ mit verschiedenen Institutionen und Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene um nachhaltige Entwicklung zu fördern. Im Auftrag des BMZ wurde beispielsweise das Internetportal "Kompass Nachhaltigkeit" entwickelt, das Antworten auf Fragen zu Sozial- und Umweltstandards gibt.

Jahresthema 2011: Verantwortlich wirtschaften-nachhaltig entwickeln

Eine nachhaltige Wirtschaft basiert auf ressourcen-, klima- und umweltschonendem Wachstum. Unter dem Stichwort "Green Economy" wird dies auch eines der zentralen Themen des Erdgipfels Rio+20 in 2012 sein. Mit dem Jahresthema konzentrieren sich die GTZ und die KfW Entwicklungsbank auf Lösungsansätze und Innovationen, die den Weg für eine nachhaltige Entwicklung vorgeben.

Aktuelles

Seit Januar 2011 bilden die drei Organisationen DED, GTZ und Inwent gemeinsam die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

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Schlagworte

Außenpolitik und Nachhaltigkeit, Beratung, Entwicklungszusammenarbeit, GTZ - Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit

Letzte Aktualisierung

14.09.2011 08:55