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Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und EnergieDie Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie IGBCE d Ein Blick auf die Homepage der IGBCE zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit in dieser Gewerkschaft präsent ist. So befand sich auf der Startseite gleich ein Link zum Weltgipfel 2002 d in Johannesburg. Mit dem Programm "STARK" startet die IG BCE die nach eigenen Angaben "größte öffentliche und organisationsinterne Diskussion, die eine Gewerkschaft in Deutschland bisher je über ihre zukünftige Rolle geführt hat". Bis zum 3. Ordentlichen IG BCE-Gewerkschaftskongress im Jahr 2005 wird STARK den umfassendsten Zukunftsdiskurs führen, den eine Gewerkschaft bisher ausgelöst hat - mit Foren, Workshops, Analysen, Informations- und Werbekampagnen, mit drei innergewerkschaftlichen Modernisierungsprojekten
Außerdem:
Leitsätze der IGBCE zur Wirtschaftspolitik d (Archiv): „Die IGBCE (...)
Im Sinne dieser Leitsätze formuliert die IGBCE ihre Anforderungen und Bewertungen zu einzelnen Feldern der Wirtschaftspolitik und entwickelt ihre Konzepte.“
Durch konsequente Ressourcenschonung, rationellere Verwendung und verstärkte Einsparung muss die Umweltverträglichkeit von Energieerzeugung und -verbrauch weiter gesteigert werden. Mit der forcierten Entwicklung auf dem Sektor regenerativer Energien sollten die wenn auch nur sehr langfristig gegebenen Chancen für einen Umbau der Erzeugung weiter gewahrt bleiben. Die IGBCE begrüßt ausdrücklich, dass Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit mittlerweile zum Kanon der wichtigen energiepolitischen Kriterien gehören. Doch auf absehbare Zeit wird Deutschland auf den bestehenden Energiemix angewiesen bleiben. Deshalb kann es nicht richtig sein, wenn sich Energiepolitik fast nur noch mit der Förderung sogenannter alternativer Energien befassen soll, während die klassischen Energieträger, die nach wie vor das Rückgrat der deutschen Energieversorgung bilden, als nebensächlich oder unzeitgemäß betrachtet oder gar massiven Restriktionen ausgesetzt werden.“ (Download, PDF, 23 kB d )
"EU-Emissionshandel birgt erhebliche Risiken für den Industrie- und Energiestandort Deutschland (Pressemitteilung, 14.2.2002): Der Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zum Handel mit Klimagas-Zertifikaten bedroht den Industrie- und Energiestandort Deutschland und kann zu schwerwiegenden Nachteilen im internationalen Wettbewerb und zum Verlust von etwa 60.000 Arbeitsplätzen quer durch alle Branchen führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) sowie den Unternehmen E.ON, RWE, HEW/LAUBAG/VEAG, BASF, den Verbänden der Zement-, Glas- und Papierindustrie und vom Gesamtverband des deutschen Steinkohlenbergbaus in Auftrag gegeben wurde. Der Vorsitzende der IG BCE, Hubertus Schmoldt, stellte die zentralen Ergebnisse des Gutachtens des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der AGEP, Universität Münster, heute in Berlin der Öffentlichkeit vor."
Die IG BCE in Form einer ihrer Vorläuferorganisationen, der IG Chemie - Papier - Keramik hat sich am Projekt "Werkstoffentwicklung - Ökologische Innovationen durch Unternehmenskooperation und Mitarbeiterbeteiligung“ von 1994 bis 1996 beteiligt. „Das Projekt wurde durch die beiden Industriegewerkschaften IG Metall und IG Chemie-Papier-Keramik sowie von Volkswagen initiiert. Am Projekt waren die jeweiligen für Umweltpolitik zuständigen Vorstandsbereiche bzw. das Umweltmanagement des Automobilherstellers beteiligt. Die weiteren Unternehmen repräsentierten als Kunststoff-Hersteller und Zulieferer von Volkswagen die derzeitigen Vorlieferanten in der Produktkette des Unterbodenschutzes sowie die Seite der Altfahrzeugverwertung. Auf der Arbeits- und der Steuerebene des Verbundprojektes waren sowohl das Management als auch die Betriebsräte bzw. die Beschäftigtenseite vertreten. (...)“.
[ Zuletzt geändert: 04.09.2008 14:04:41 ]
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