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BLK Programm Transfer 21


Vor dem Hintergrund der auf der Konferenz in Rio de Janeiro beschlossenen Agenda 21, sowie der von den Vereinten Nationen beschlossenen UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat die Bund-Länder-Kommission (BLK) für Bildungsplanung und Forschungsförderung die Programme "21" und "Transfer 21" initiiert, mit dem Ziel "die schulische Bildung am Konzept der Nachhaltigkeit [zu] orientieren."

Das BLK-Programm "Transfer-21" schließt seit dem 01. August 2004 an das BLK-Programm "21" an, das im Juli 2004 nach fünf Jahren ausgelaufen ist. Die im vorangegangenen BLK-Programm „21“ erarbeiteten Konzepte, Materialien und Strukturen, unter der Beteiligung von rund 200 Schulen, sollen nun an 10% der Schulen der beteiligten Bundesländer etabliert und ausgebaut werden. Um Bildung für nachhaltige Entwicklung in großem Umfang zu verankern, werden in den Transfer-21 nun auch Grund- und Ganztagsschulen sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern integriert.
Daneben werden zahlreiche Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern wie der Wirtschaft oder wissenschaftlichen Einrichtungen geschaffen.

An der Durchführung des Programms, das zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird, sind 14 Bundesländer beteiligt. Die Programmstruktur sieht eine Vernetzung der Aktivitäten durch die Koordinierungsstelle an der Freien Universität Berlin vor.

Nach weiteren vier Jahren Laufzeit wurde im Juli 2008 auch das bundesweite Programm Transfer-21 beendet. "Das bedeutet aber nicht, dass der Gedanke der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Schulen nicht mehr existiert. In vielen wird auch weiterhin an dem Thema gearbeitet." Aktuelle Informationen zu Entwicklungen der BNE, liefert die Homepage des Programms Transfer 21.

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Bildung

Letzte Aktualisierung

14.09.2011 09:29