Artikel
SPD
Aufbau der Partei
Der Bundesparteitag ist das oberste Organ der SPD. Er setzt sich aus 45 Mitgliedern des Parteivorstands und 400 Delegierten der Landes-, Bezirks-, beziehungsweise Unterbezirksparteitagen zusammen. Seit dem 18.10.2008 ist Franz Müntefering der Vorsitzender der SPD. Alle zwei Jahre wählt der ordentliche Parteitag den Parteivorstand. Weitere Informationen über die Organisation und Aufbau der SPD können auf der Internetseite der SPDFür diejenigen, die Informationen zur Geschichte der SPD nachlesen möchten, können dies unter der Rubrik Chronologie der SPD
Beschlüsse
Bundesparteitage- Ordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 04.-06.12.2011

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 26. September 2010

- Beschlüsse des ordentlichen Bundesparteitages der SPD in Dresden, 13. – 15. November 2009

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 14. Juni 2009

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 18. Oktober 2008

- Ordentlicher Bundesparteitag in Hamburg, 26.-28. Oktober 2007

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 14. Mai 2006

- Ordentlicher Bundesparteitag in Karlsruhe, 14.-16. November 2005

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 31. August 2005

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 21. März 2004

- Ordentlicher Bundesparteitag in Bochum, 17.-19. November 2003

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 1. Juni 2003

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 20. Oktober 2002 - Koalitionsvertrag

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 2. Juni 2002

- Ordentlicher Bundesparteitag in Nürnberg, 19.-22. November 2001

- Ordentlicher Bundesparteitag in Berlin, 7.-9. Dezember 1999

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Bonn 19. April 1999

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Bonn, 25. Oktober 1998 - Koalitionsvertrag

- Außerordentlicher Bundesparteitag in Leibzig, 17. April 1998

- Ordentlicher Bundesparteitag in Hannover, 2.-4. November 1997

- Wahlmanifest (2005)

- Regierungsprogramm 2002 - 2006

- Regierungsprogramm der SPD "Sozial und Demokratisch" (2009)

- Bundeswahlprogramm - SPD (2009)
- Hamburger Programm: Globalisierung politisch gestalten (2007)
- Kurzfassung
- Berliner Programm: Welthistorischer Umbruch (1989)

- Godesberger Programm (1959)

Hamburger Programm - 2007
Im Hamburger Programm heißt es unter anderem im Kapitel 3.5 "Nachhaltiger Fortschritt und Qualitatives Wachstum":"Wohlstand und hohe Lebensqualität für alle waren und bleiben die Ziele sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik. In der Vergangenheit ist Fortschritt vor allem als quantitatives Wachstum verstanden worden. Heute zwingen uns der rasche Klimawandel, die Überlastung der Ökosysteme und das Wachstum der Weltbevölkerung, der Entwicklung eine neue, zukunftstaugliche Richtung zu geben. Davon hängt ab, ob aus Entwicklung Fortschritt wird. Wir wollen nachhaltigen Fortschritt, der wirtschaftliche Dynamik, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung vereint. Dafür ist qualitatives Wachstum mit reduziertem Ressourcenverbrauch nötig. Menschen sollen ihren eigenen Lebensunterhalt frei von Ausbeutung und Angst durch gute Arbeit verdienen können. Jeder Mensch soll einen gerechten Anteil am erwirtschafteten Reichtum erhalten. Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen sichern.
Wir setzen auf wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, Bildung und Qualifizierung, um nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Qualitatives Wachstum setzt eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft mit hoher Produktivität und Wertschöpfung voraus. Sie schaffen die Grundlagen dafür, Armut, Ausbeutung und Verschwendung natürlicher Ressourcen ein Ende zu machen." (S. 42 - Hamburger Programm)
"Strategische Industriepolitik muss ökologische Industriepolitik sein. Ökologische Marktanreize sind Antrieb des qualitativen Wachstums." (S. 45 - Hamburger Programm
"Energie ist ebenso wie Luft und Wasser Lebensgrundlage unserer Zivilisation. Die gegenwärtige Art, Energie und Ressourcen zu verschwenden, hat keine Zukunft mehr. Für uns ist deshalb die Energiewende, die wir eingeleitet haben, eine Schlüsselaufgabe für das 21. Jahrhundert. Wir treiben den Wechsel von erschöpflichen zu unerschöpflichen und von schadstoffhaltigen zu schadstofffreien Ressourcen konsequent voran. Unser Ziel ist ein solares Energiezeitalter.
Um die Erderwärmung zu bekämpfen, muss der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen bis 2050 halbiert werden. Wir dringen auf weitere, ehrgeizigere Abkommen zur Reduzierung von Treibhausgasen.
Die Atomspaltung erschien vielen als die große Hoffnung auf dauerhaft verfügbare Energie. Sie kann diese Hoffnungen nicht erfüllen. Ein atomarer Unfall gefährdet Millionen von Menschen. Der atomare Müll ist ein Gefahrenherd für Zehntausende von Jahren. Angesichts neuer terroristischer Bedrohungen ist die Atomwirtschaft eine Gefahrenquelle. Wir verwirklichen den Ausstieg aus der Atomkraft.
Erneuerbare Energien sind überall die jeweils größten und auf Dauer verfügbaren heimischen Energiepotentiale. Effizienzsteigerungen, Ressourceneinsparungen und der Wechsel zu erneuerbaren Energien erfordern vielfältige neue Technologien und Speichermedien. Sie schaffen zahlreiche neue Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk und Dienstleistungsberufen sowie in der Land- und Forstwirtschaft.
Wir wollen weg vom Öl und anderen erschöpflichen Energien, bei denen wir auf Importe angewiesen sind. Als Brücke ins solare Energiezeitalter setzen wir auf moderne Kohle- und Gaskraftwerke mit hocheffizientem Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung.
Auch in der Industrie wollen wir erschöpfliche durch erneuerbare Rohstoffe ersetzen. Das ist insbesondere bei chemischen Grundstoffen möglich. Wiederverwertungsverfahren sparen Material ein, vermeiden Müll und Umweltschäden. So kann eine moderne Kreislaufwirtschaft mit dauerhaften Chancen für mittlere und kleinere Unternehmen entstehen.
Notwendige und gewünschte Mobilität fördern wir. Überflüssigen Verkehr wollen wir durch bessere Logistik und klügere Siedlungsstrukturen vermeiden.
In unsere Verkehrsinfrastruktur muss kräftig investiert werden. Dabei geben wir den ökologisch günstigsten Verkehrsträgern und dem kombinierten Verkehr Vorrang. Wir wollen einen modernen und leistungsfähigen Schienenverkehr. Er hat für das Zusammenwachsen Europas eine große Bedeutung. Er sichert die Lebensqualität der Städte und Regionen. Der öffentliche Personennahverkehr bleibt für uns eine öffentliche Aufgabe. Bus und Bahn müssen wirtschaftlicher werden.
Technische Innovationen mindern den Gegensatz zwischen Umwelt und motorisiertem Individualverkehr. Wir wollen sie beschleunigen und die 49 Chancen der Hybrid-, der Wasserstoff- und der Brennstoffzellentechnologie entschlossen nutzen.
Wir wollen die Natur in ihrer Vielfalt und ihrem Artenreichtum bewahren und den Flächenverbrauch deutlich vermindern, um Räume für Erholung und Muße zu erhalten. Wir wollen den effektiven Schutz der Meere und Küstenregionen. Natur hat für uns Eigenwert, wir wollen von ihr lernen und ihre Kräfte für ein besseres Leben nutzen. Wir schützen das nationale Naturerbe.
Für uns gilt die ethische Verpflichtung zum pfleglichen Umgang mit Tieren auch dort, wo kein unmittelbarer Nutzen für die Menschen daraus folgt. Tierversuche_1508 sind wo immer möglich zu vermeiden. Artgerechte Tierhaltung ist durchzusetzen. Tierquälerei bekämpfen wir." (S. 48ff - Hamburger Programm
Nachhaltigkeitsrelevante Links auf der SPD Homepage
Auf der Internetseite der SPD - Bundestagsfraktion unter der Rubrik Themen erhält man Informationen über nachhaltigkeitsrelevanten Themen wie zum Beispiel:- Ernährung, Verbraucherschutz und Agrarpolitik

- Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

- Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

- Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

- Die Zukunft unserer Städte - Stadtentwicklung- und Wohnungspolitik

- Themenreihe: Mit gutem Beispiel voran - Bildung für nachhaltige Entwicklung - Projektpräsentationen zur dritten Nachhaltigkeitskonferenz

- Unsere Handschrift: 70 Argumente gegen Atomenergie - Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien

- dokumente: Klimawandel und soziale Gerechtigkeit in Deutschland - Die Auswirkungen tragen alle. Aber nicht alle gleich.

- dokumente: Luftverkehr und Klimaschutz - Herausforderungen für Politik, Industrie und Forschung - Expertengespräch der Arbeitsgruppe VVerkehr, Bau und Stadtentwicklung am 9. MAi 20098 in Berlin

- dokumente: Verkehr und Klimaschutz - Positionspapier der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

- dokumente: Demographischer Wandel als Herausforderung für unsere Gesellschaft - Handlungsoptionen für Kommunen und den Bund

- dokumente: Klimaschutz und nachhaltige Energiepolitik - Eckpunkte für die Umsetzung der europäischen Ziele in der Klimaschutz- und Energiepolitik in Deutschland

- Faltblatt: Ohne Gentechnik - Klare Kennzeichnung durchsetzen

- Artikel: "Klimaschutz ist machbar, Herr Nachbar!" - Über 40 gute Beispiele für effektiven Klimaschutz vor Ort in Berlin (DEMO 6/2008)

- [[bundestagswahlprogramm_spd_1271.htm" class="article">Bundeswahlprogramm - SPD (2009)
- SPD - Nachhaltigkeit wird zur Leitlinie und zum Ziel für ein neues Fortschrittsmodell
- SPD - Archiv bis 2000
- SPD - Archiv bis 2009 (Godesberg)







