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econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung


Im Juli 2000 haben auf Anregung des Präsidiums des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI) 17 führende deutsche Unternehmen (s.u.) und der Verband der chemischen Industrie (VCI) d in Berlin das Forum Nachhaltige Entwicklung d (econsense) gegründet. econsense ist mittlerweile "eine Initiative von z. Zt. 23 führenden, national und global agierenden Unternehmen und Organisationen der Deutschen Wirtschaft, die das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in ihre Unternehmensstrategie integriert haben."

Ziel von econsense ist es nach eigenen Angaben, die Kompetenz und Erfahrungen der deutschen Wirtschaft in die Diskussion um Corporate Social Responsibility (CSR) und Sustainability einzubringen. Das unternehmensbasierte Forum econsense versteht sich dabei als Think Tank der deutschen Wirtschaft und als Plattform für den offenen Dialog von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und allen Stakeholdern.
  • "Nachhaltige Entwicklung strebt die Balance ökonomischer, gesellschaftlicher u. ökologischer Ziele an.
  • Nachhaltige Entwicklung ist ein Verständigungs-, Such- und Lernprozess.
  • Nachhaltigkeit ist zukünftig ein zentraler strategischer Wettbewerbsfaktor für die Wirtschaft.
  • Nachhaltige Entwicklung ist ein Gestaltungsprozess und erfordert ein neues Politikverständnis." Mehr dazu hier d .

econsense bietet u.a.
Auszüge aus dem Dialogpapier "Unternehmen Nachhaltigkeit":
"Im Rahmen der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes müssen wir durch gezielte Vereinfachung des Arbeitsrechtes erreichen, dass Unternehmen auf ihre regionalspezifische und branchenspezifische Situation flexibler reagieren können.
Unverzichtbar ist dabei mehr Spielraum in der Lohnfindung und der Ausgestaltung von Arbeitsverträgen. Wir brauchen eine Lobby nicht nur für die "Insider", die Arbeit haben, sondern auch für die "Outsider", die im jetzigen System von ihr abgeschnitten werden. Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist zu teuer und zu stark reguliert.
...
Bildung muss auf die Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet werden - den intensiven Dialog zwischen Wirtschaft und Bildungsreinrichtungen müssen wir weiter ausbauen.
...
Zielvorgabe einer nachhaltigen Produktpolitik sollte es sein, bestehende Regelungen und freiwillige Verpflichtungen zu Umweltschutz, Verbraucherinformation sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz sinnvoll und ohne zusätzliche Bürokratie zu verknüpfen und eventuelle Lücken zu füllen.
...
Eine rechtliche Verpflichtung zu einheitlichen nationalen wie internationalen Berichtsstandards lehnen die econsense-Unternehmen ab."

Econsense wird von einem vierköpfigen - rein männlich besetzten - Vorstand geführt (Stand 5/2006):
  • Reinhold Kopp, Vorsitzender, Generalbevollmächtigter und Leiter Regierungsbeziehungen Volkswagen AG
  • Hanns Michael Hölz (Erster stellvertretender Vorsitzender), Global Head Sustainable Development Deutsche Bank AG, Frankfurt
  • Dr. Klaus Mittelbach Zweiter stellvertretender Vorsitzender), Geschäftsführer econsense, Leiter Abteilung II/4 - Umweltpolitik, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Berlin
  • Dr. Carsten Kreklau (Dritter stellvertretender Vorsitzender), Mitglied der Hautpgeschäftsführung Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Berlin.

Zum Partnernetzwerk d von Econsense zählen
Mitglieder im Unternehmensnetzwerk econsense sind:
Nicht mehr dabei sind folgende Gründungsmitglieder:

[ Zuletzt geändert: 21.07.2008 13:18:00 ]