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Sudan Engagement Group (SEG)
Unter dem Dach der UN PRI hat sich die Sudan Engagement Group (SEG)
Zwölf Mitglieder der SEG mit einem verwalteten Vermögen von 2,1 Billionen Dollar forderten Ende Mai 2011 die Unternehmen in ihren Portfolios auf, eine friedliche Teilung in Nord- und Südsudan und eine nachhaltige Entwicklung im Gesamtsudan zu unterstützen. Erforderlich sei es, eine faire Verteilung der Einnahmen aus der Ölförderung zu vereinbaren, den Status der umkämpften
Region Abyei zu klären und Bürger- und Eigentumsrechte von Minderheiten in beiden Ländern zu etablieren. „Aktieneigner können maßgeblich sein, indem sie unser Investitionskapital nutzen, um eine positive Kraft für Menschenrechte, gesellschaftliche Entwicklung und wirtschaftliches Wachstum im Sudan zu sein“, betonte Doug Pearce, Finanzchef der British Columbia Investment Management.
„Unternehmen sind keine neutralen Akteure in Konfliktregionen“, so Bill McGrew, Portfolio-Manager des US-Pensionsfonds Calpers, der künftig neben den sehr aktiv betriebenen Firmendialogen auch bei Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitskriterien setzt. „Priorität haben Geschäftsaktivitäten, die ein
friedliches Umfeld, eine verantwortliche Einbindung der lokalen Interessengruppen und die Menschenrechte unterstützen“, teilte die SEG mit. Ihrer Ansicht nach suchen die Unternehmen Schlumberger, Total und Petrofac einen Ausgleich zwischen ökonomischen und sozialen Interessen. Dagegen forderte die Gruppe die Konzerne CNPC/Petrochina, Sinopec, ONGC und Petronas auf, unverzüglich konstruktive Gespräche mit Investoren, Regierungen und ihren weiteren Anspruchsgruppen aufzunehmen.
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