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Sustainable Stock Exchanges


Die „Sustainable Stock Exchanges“ ist eine von den „UN Prinzipien für verantwortliches Investment“ (UN PRI) unterstützte Initiative großer Investoren, deren Ziel es ist, dass Börsen gemeinsam mit Investoren, Regulatoren und Unternehmen kooperieren, um die Transparenz und Leistungen der Unternehmen zu Umwelt-, Sozial und Unternehmensführung (ESG) zu verbessern sowie um langfristige verantwortliche Investmentansätze zu fördern. Die Initiative hat sich seither, gemessen am verwalteten Vermögen der Unterzeichner, auf 1,6 Billionen US-Dollar (Frühjahr 2011) verdreifacht. Der UN Global Compact und die UN-Konferenz zu Handel- und Entwicklung UNCTAD unterstützen die Initiative, ebenso Ceres, ein Netzwerk von Investoren, Umweltorganisationen und Anspruchsgruppen.

Sie fordert seit September 2010 von börsennotierten Unternehmen vergleichbare und brauchbare Informationen zu Nachhaltigkeit. Im Februar 2011 forderten die Investoren, zu denen unter anderem der Versicherungskonzern Aviva Investors, Allianz Global Investors, Dexia Asset Management und der französische Pensionsfonds FRR gehören, zum wiederholten Male von den 30 größten Börsengesellschaften eine verbindliche Einführung von Offenlegungspflichten zu Nachhaltigkeit für die jeweils gelisteten Unternehmen. Ihre Analyse zeigte, dass die Berichterstattung der Unternehmen an vielen Börsenplätzen ungenügend ist. Zuvor hatte eine Studie von Responsible Research im Jahr 2010 zu den 30 führenden Börsen mit der größten Marktkapitalisierung gezeigt, dass die meisten keine Anforderungen hinsichtlich einer Nachhaltigkeitsberichterstattung stellen. Börsen könnten eine entscheidende Rolle dabei spielen, die globalen Kapitalmärkte nachhaltiger zu gestalten, so die Ansicht der Initiatoren.


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Börse, Börsenindex

Letzte Aktualisierung

26.09.2011 11:52