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Sonstiges

Schadensersatz und Ressourcenknappheit bringen hohe Kosten und Risiken


Ein weiteres Risiko nicht-nachhaltigen Wirtschaftens sei, dass Unternehmen nicht mehr genug Ressourcen haben, um ihr Geschäft zu betreiben, sagte Andrea Moffat von der US-Investoren-Guppe Ceres, deren Mitglieder mehr als 8 Billionen US-Dollar verwalteten. Als Beispiel nannte sie dem Guardian, dass landwirtschaftliche Firmen in Kalifornien 2009 eine Milliarde Dollar und 20.000 Jobs aufgrund mangelnder Wasserversorgung verloren.

Einen Aktieneinbruch erlebte Bayer wegen des tödlichen Cholesterinsenkers Lipobay, der das Unternehmen 2001 fast zerriss. Bayer zahlte mehr als 1 Mrd. Dollar in Vergleichen mit Klägern und erholte sich erst 2005 finanziell von dem Skandal. In der Chemiebranche passiert so etwas immer wieder.

Am Rande der Pleite stand 2001/2002 der Schweizer Elektrokonzern ABB, weil seine damalige US-Tochter krebserregendes Asbest in Heizkesseln verbaut hatte - mehr als 100.000 Betroffene klagten. Das Unternehmen überlebte nur durch den Verkauf von Geschäftsaktivitäten und einen 2006 erzielten Vergleich, der 2,2 Mrd. Dollar kostete. Anderen Unternehmen erging es ebenso.

Manche Firmen gingen durch unsaubere Produktionsverfahren derart große Risiken ein, dass sie inzwischen bankrott gegangen sind. Darunter ist beispielsweise die chinesische Milchproduktefirma Sanlu-Group, an deren Babymilch im Jahr 2009 viele Kinder starben. Oder die US-amerikanische Butterfirma Peanut Corporation of America nach einem Salmonellenskandal.

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Schlagworte

Firmenwerte, Nachhaltiges Wirtschaften, Ressourceneffizienz, Ressourcenschonung

Letzte Aktualisierung

15.05.2012 11:21