Artikel
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- Firmenwerte in Gefahr
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- Standards und Werkzeuge
- Auszeichnungen für Nachhaltigkeitsberichte - European Sustainability Reporting Awards (ESRA)
- CO2 Fußabdruck
- Equator Principles
- Global Reporting Initiative
- Global Reporting Initiative (GRI): Indikatoren für Nachhaltigkeitsberichterstattung, GRI-Indikatoren
- ILO: Arbeitsrechte & Menschenrechte
- Integrierte Berichterstattung
- Lageberichte
- Lebenszyklusanalysen & Product Lifecycle Management
- Nachhaltigkeitsberichte & CSR-Berichte
- Nachhaltigkeitsberichterstattung & Finanzmarkt
- Nachhaltigkeitslinie: ISO 26000
- OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen
- Ökobilanz: DIN Norm 33926
- Ökobilanzierung & ökologischer Fußabdruck
- Ökoeffizienzanalyse
- Qualitätsstandard - ISO 9000
- Schlüsselkriterien für Nachhaltigkeit (KPI)
- Sozialstandards: SA 8000
- Stakeholderdialoge
- Standards und Werkzeuge
- Sustainability Balanced Scorecard
- Sustainable Excellence Ansatz
- Sustainable Value Ansatz
- Umweltstandards: ISO 14001 & EMAS
- UN Global Compact
- Verbände und Initiativen
- Wirkungszusammenhänge
Standards und Werkzeuge
In deutschen Unternehmen setzt sich die Erkenntnis durch, dass Nachhaltigkeitsaspekte für den ökonomischen Erfolg immer bedeutsamer werden. Dies ergab schon Ende 2006 eine gemeinsame Studie der Unternehmensberatung URS Deutschland und der internationalen Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Bestätigt wurde es nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2010 durch eine Studie der unabhängigen Ratingagentur Oekom Resarch. Unternehmen, die sich ausgeprägt für Ökologie und Soziales engagierten, meisterten überdies Reputationskrisen besser, meinten drei Viertel der Unternehmer in Europa, Amerika und Asien in einer Umfrage der Agentur Weber Shandwick. Sie befragte 2006 rund 950 Unternehmer in 11 Ländern. Für sie ist die Reputation ein kritischer Faktor für den Marktwert eines Unternehmens. Weil nachhaltiges Wirtschaften einen Vertrauensvorschuss verschaffe, werde verantwortlich handelnden Unternehmen mehr Zeit zugestanden, Fehler zu reparieren und ihr Ansehen wieder herzustellen, sagen sie.
Vielen großen wie mittleren und kleinen Unternehmen ist allerdings unklar, wie sie die Bedeutung von Nachhaltigkeit für sich selbst einschätzen sollen und vor allem wie sie sie bei operativen und strategischen Entscheidungen integrieren können. Darum sind viele Ansätze bruchstückhaft, unkoordiniert und kaum auf das Kerngeschäft bezogen. Um wirksam zu sein, ist aber wichtig, dass einschneidende Veränderungsprozesse, wie es der Weg zu nachhaltigem Wirtschaften ist, von den Führungskräften angestoßen und systematisch in den Kernbereichen vorangetrieben wird. Entscheidend ist dabei die Gesamtbetrachtung des Unternehmens.
Im Folgenden werden einige Orientierungsmaßstäbe dargestellt. Angesichts zahlloser Standards, Managementsysteme, Methoden und Werkzeuge erhebt das Lexikon keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern beschreibt exemplarisch einige, die besondere Bedeutung haben.
1. Internationale Übereinkommen
a. ILO - Arbeitsrechte & Menschenrechte
b. OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen
c. UN Global Compact
d. Equator Principles
2. Managementsysteme (Beispiele)
a. Sustainable Excellence
b. Sustainability Balanced Scorecard
c. Umweltstandard - ISO 14001 & EMAS
d. Sozialstandard - SA 8000
e. Qualitätsstandard - ISO 9000
f. Nachhaltigkeitslinie - ISO 26000
3. Werkzeuge
a. Ökoeffizienzanalyse
b. Ökobilanzierung & ökologischer Fußabdruck
c. CO2-Fußabdruck
d. Lebenszyklusanalysen & Product Lifecylce Management
e. Sustainable Value Ansatz
f. Stakeholder-Dialoge
4. Berichterstattung
a. Nachhaltigkeitsberichte – CSR-Berichte
b. Global Reporting Initiative (GRI)
c. Nachhaltigkeitsberichterstattung & Finanzmarkt
d. Lageberichte
e. Schlüsselkriterien für Nachhaltigkeit
f. Integrierte Berichterstattung







