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B.A.U.M. - Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V.


Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M. d ) wurde 1984 als erste überparteiliche Umweltinitiative der Wirtschaft gegründet und ist heute mit rund 500 Mitgliedern europaweit die größte ihrer Art. Die Mitglieder des B.A.U.M.-Förderkreises führen ihr Unternehmen nach einem Kodex für umweltbewusste Unternehmensführung, dem B.A.U.M.-Ehrenkodex d . Er enthält zehn Verhaltensleitlinien, zu denen sich alle B.A.U.M.-Fördermitglieder bekennen.

Die Ziele von B.A.U.M. sind
  • Verbreitung und Weiterentwicklung des integrierten Systems vorsorgender umweltorientierter Unternehmensführung
  • Einführung von Methoden und Maßnahmen umweltbewussten Managements
  • Sensibilisierung von Unternehmen, Institutionen, Politik und Bevölkerung für die Probleme des Umweltschutzes.

B.A.U.M. ist beteiligt am Projekt "Welt-Zukunftsrat d " (World Future Council d ), das von Jakob von Uexküll, Begründer des in Deutschland unter dem Namen „Alternativer Nobelpreis“ bekannten Right Livelihood Awards, initiiert wurde. Kooperationspartner der Initiative für den Welt-Zukunftsrat sind neben den Right Livelihood Awards internationale Nichtstaatlicher Organisationen wie EarthAction, ein Netzwerk von über 2.000 NGOs aus beinahe 200 Ländern, Earth Emergency und die Schumacher Society UK. Deutscher Kooperationspartner und zuständig für die Einrichtung des Generalsekretariats ist B.A.U.M..

B.A.U.M. ist Mitglied des International Network for Environmental Management (INEM) d mit über 20 vergleichbaren Organisationen weltweit.

Ein weiteres Projekt von B.A.U.M. ist die Nachhaltigkeitsberichterstattung ("Sustainability Reporting"). Diese stellt, so B.A.U.M., "ein zukunftsorientiertes Instrument der Unternehmenskommunikation dar. Der nachhaltige Erhalt der Unternehmenswerte spielt dabei die übergeordnete Rolle. Die Berichterstattung liefert die Entscheidungsgrundlage für die langfristige und nachhaltige Unternehmensplanung und bedient die unterschiedlichen Anspruchsgruppen.Die Nachhaltigkeitsberichterstattung steigert die Motivation und die Identifizierung der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen. Die Zahl der Umweltberichte ist in Deutschland von drei im Jahre 1990 auf rund 220 in 1999 gestiegen. Zusätzlich sind rund 2.300 Umwelterklärungen in 1999 abgegeben worden. Diese Zahlen machen die wachsende Bedeutung der Umweltberichterstattung deutlich."

Praktische Beispiele für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung liefern nach B.A.U.M. seine Mitgliedsunternehmen wie

ABB AG d : Bericht zur nachhaltigen Entwicklung 2003 ABB-Konzern, Download (PDF) Deutsche Bank AG d : Sustainability. Ökonomie, Ökologie, gesellschaftliche Verantwortung. Bericht d , 2003 Deutsche Telekom AG d : Personal- und Nachhaltigkeitsbericht 2004 (PDF) d und 2005 (PDF) d ; Heidelberger Druckmaschinen AG d : der Nachhaltigkeitsbericht 2003/2004 d Henkel KgaA d :
Deutsche Lufthansa AG d : kein Bericht online verfügbar, jedoch gibt es das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmagazin "Balance" (PDF) d mit Daten zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit, dessen ältere Ausgaben man hier downloaden d kann
Neckermann Versand AG d : kein Nachhaltigkeitsbericht online verfügbar, aber Umwelterklärung 2001 d und Umweltfakten 2000 d Otto Versand d GmbH & Co.: Nachhaltigkeit im Otto-Versand: Daten und Fakten 2001 bis 2004 d u.a.m..

Weitere Nachhaltigkeitsberichte finden Sie beim Klick auf Einzelne Unternehmen.

[ Zuletzt geändert: 28.11.2006 15:20:55 ]