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Sozialstandards: SA 8000
Unternehmen, die einen Schwerpunkt auf Mitarbeiter, deren Familien und gesellschaftliche Verantwortung legen, können sich nach dem Management- und Zertifizierungssystem SA 8000 (Social Accountability 8000) ausrichten und sich kontrollieren lassen. Dieser Sozialstandard wurde 1997/8 von der US-Nichtregierungsorganisation Social Accountability International (SAI) auf der Grundlage der internationalen Menschenrechtskonvention und den Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation IAO (International Labour Organization ILO) entwickelt. Er ist eine international verbreitete Zertifizierungsnorm mit einer Reihe strenger Standards, unter anderem der Einführung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen, Vereinigungsfreiheit und dem Verbot von Kinderarbeit und Diskriminierung.
Die SA 8000 überprüft die Einhaltung sozialer Mindeststandards in produzierenden Unternehmen und verantwortet weltweit die Zertifizierung von Fabriken, die durch unabhängige Zertifizierungsorganisationen realisiert wird. Die SA 8000 ist vom Aufbau her mit der Umweltmanagement-Norm ISO 14001 und der Qualitätsmanagement-Norm ISO 9000:2000 vergleichbar und mit ihnen vollständig kompatibel. Im Unterschied zur ISO gehören Experten zufolge zum Zertifizierungsprozess seit Beginn an systematische Befragungen der Beschäftigten und die Einbeziehung von außerbetrieblichen Interessengruppen, beispielsweise Gewerkschaften und lokalen, nationalen oder internationalen Nichtregierungsorganisationen.
Der Wortlaut und mehr Informationen sind auf der Webseite der Social Accountability International (SAI)
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