Artikel
- Herausforderungen für Unternehmen
- Finanzen
- Wirtschaft
- Firmenwerte in Gefahr
- Grundlagen
- Handlungsebenen
- Informationsquellen
- Konzepte
- Standards und Werkzeuge
- Auszeichnungen für Nachhaltigkeitsberichte
- CO2 Fußabdruck
- Equator Principles
- Global Reporting Initiative
- Global Reporting Initiative (GRI): Indikatoren für Nachhaltigkeitsberichterstattung, GRI-Indikatoren
- ILO: Arbeitsrechte & Menschenrechte
- Integrierte Berichterstattung
- Lageberichte
- Lebenszyklusanalysen & Product Lifecycle Management
- Nachhaltigkeitsberichte & CSR-Berichte
- Nachhaltigkeitsberichterstattung & Finanzmarkt
- Nachhaltigkeitslinie: ISO 26000
- OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen
- Ökobilanz: DIN Norm 33926
- Ökobilanzierung & ökologischer Fußabdruck
- Ökoeffizienzanalyse
- Qualitätsstandard - ISO 9000
- Schlüsselkriterien für Nachhaltigkeit (KPI)
- Sozialstandards: SA 8000
- Stakeholderdialoge
- Standards und Werkzeuge
- Sustainability Balanced Scorecard
- Sustainable Excellence Ansatz
- Sustainable Value Ansatz
- Umweltstandards: ISO 14001 & EMAS
- UN Global Compact
- Verbände und Initiativen
- Wirkungszusammenhänge
Ökobilanzierung & ökologischer Fußabdruck
Immer mehr Unternehmen versuchen für das ganze Unternehmen Ökobilanzen oder gar ökologische Fußabdrücke zumindest ausschnittsweise zu berechnen. Damit greifen sie das Konzept auf, dass einzelne Personen, Haushalte, Gesellschaften und Länder für einen Ressourcenverbrauch stehen, der größer ist, als die pure Fläche, auf der sie sich befinden. Der ökologische Fußabdruck ist eine Metapher für eine 1994 entwickelte wissenschaftliche Methode, um diesen Ressourcenverbrauch zu beschreiben. Die wissenschaftliche Vereinigung Global Footprint Network
Unternehmen versuchen nun mittels Ökobilanz oder „Fußabdrücken“ darzustellen, dass sie ihren Anteil daran senken. Sehr wenige Unternehmen gehen gar so weit, dass sie es als strategisches Ziel verankern, ab einem bestimmten Zeitpunkt keine negativen Effekte mehr auf die Umwelt auszuüben. Vorreiter ist das US-Unternehmen Interface, dessen Gründer und Vorstandschef Ray Anderson bereits 1995 als Ziel verkündete, ab 2020 keine negativen Spuren mehr in der Umwelt zu hinterlassen. Seither richtet das Unternehmen seine gesamte Produkt- und Herstellungsstrategie an der Vision „Mission Zero“, an Ressourceneffizienz und Sozialverträglichkeit, aus und senkt seine Umwelteffekte kontinuierlich. Abfall-, Ressourcen- und Energieverbrauch sowie Emissionen sanken inzwischen um sehr hohe zweistellige Raten.
Selten findet man Unternehmen, die ihre gesamten negativen Umwelteffekte absolut verringern und vom unternehmerischen Wachstum abkoppeln wollen und als Grundlage dafür einen gesamten ökologischen Fußabdruck erstellen wollen. In Deutschland kündigte als erstes Unternehmen die Handelsgruppe Otto 2009 an, den gesamten Fußabdruck, also alle ökologischen und sozialen Auswirkungen, messen zu und binnen fünf Jahren erheblich senken zu wollen. Derart Weitreichendes plane hierzulande kein Unternehmen, sagen Wissenschaftler. Noch fehle aber eine Vorgabe, bis wann das Unternehmen wie viel Prozent des Umsatzes mit nachhaltigen Produkten erzielen wolle.
Eine Maßnahme auf dem Weg dahin ist die Berechnung von Umweltkosten. Beispiel
Andere Unternehmen führen nur Systeme zur Bewertung der Umwelt- und Sozialverträglichkeit einzelner Produkte ein, wie etwa Handys. Kunden sollen sich über die Nachhaltigkeit der Produkte informieren können. In der Regel basieren diese Bewertungssysteme aber überwiegend auf ökologischen Kriterien und Herstellungsbedingungen spielen meist keine Rolle.
Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks findet in den letzten Jahren insbesondere beim Klimaschutz eine breite Verwendung. Denn um sich seriös für Klimaschutz zu engagieren befassen sich Unternehmen mit dem sogenannten „CO2-Fußabdruck“ , um auf dieser Basis ihre CO2-Emissionen zu senken. Vielfach wird der Begriff Ökobilanzierung auch mit dem Begriff Lebenszyklusanalyse gleich gesetzt.
Interne Links zu Management-Werkzeugen
- Ökologischer Fußabdruck - Konzepte und Entwicklung
- Ökoeffizienzanalyse
- Ökobilanzierung & ökologischer Fußabdruck
- CO2-Fußabdruck
- Lebenszyklusanalysen & Product Lifecylce Management
- Sustainable Value Ansatz
- Stakeholder-Dialoge







