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Regionalkommissionen


Die UN verfügt über fünf sog. Regionalkommissionen:
Die Wirtschaftskommission für Europa UNECE d wurde bereits im Jahr 1947 vom UN-Wirtschafts- und Sozialrat ECOSOC d gegründet. Ihr primäres Ziel ist, die Mitgliedsstaaten zu einer größeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu ermutigen.


Derzeit sind 55 Staaten Mitglied im UNECE d , darunter Andorra, Armenien, Georgien, Kirgisien, Monaco, San Marino, Mazedonien, Turkmenistan, Usbekistan (alle seit 1993), Kasachstan (seit 1994) und als jüngstes Mitglied Jugoslawien (seit Dezember 2000). Allerdings können alle interessierten UN-Mitgliedsstaaten an der Arbeit der UNECE teilnehmen. Weiter arbeiten über 70 internationale Verbände und NGO in der UNECE mit. UNECE berichtet dem UN-Wirtschafts- und Sozialrat ECOSOC.

Die Arbeit von UNECE basiert auf ökonomischen Analysen, Umwelt und Siedlung, Statistik, nachhaltige Energie, Handel, industrielle und ökonomische Entwicklung, Forstwirtschaft und Transport. Ihr Aufgabenbereich umfasst u.a. politische Analysen, Entwicklung von internationalen Konventionen und Protokollen, Regelungen und Standards sowie technische Unterstützung.

Zu den internationalen Vereinbarungen, die letztlich von der UNECE verfasst wurden, zählen z.B. die Genfer Konvention von 1979 d über die weiträumige grenzüberschreitende Luftverschmutzung mit ihren 8 Protokollen d , darunter die von 1998 über Schwermetalle bzw. persistente organische Verbindungen und von 1999 über die Bekämpfung der Versauerung, Eutrophierung und oberflächennahes Ozon, die aber noch nicht in Kraft getreten sind, da bislang nicht von genügend Ländern ratifiziert.Beim UNECE-Sekretariat in Genf, Abteilung Umwelt und Siedlung, ist auch das Compliance Committee für die Aarhus-Konvention, das UNECE-Übereinkommen über den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten angesiedelt. Mehr zur Aarhus-Konvention hier.

[ Zuletzt geändert: 13.03.2008 14:46:13 ]