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- IPCC AR4 - AG I: Wissenschaftliche Grundlagen, 2007
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- IPCC AR4 - AG II: Kenntnisstand über künftige geografische Auswirkungen des Klimawandels, 2007
- IPCC AR4 - AG II: Kenntnisstand über künftige systemische Auswirkungen des Klimawandels, 2007
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- Marrakesch-Prozess - Task Forces
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| Marrakesch-Prozess Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im September 2002 wurde die Entwicklung eines Zehn-Jahres-Rahmen (pdf) zur Verankerung nachhaltiger Grundsätze bei Konsum und Produktion beschlossen. Eine Konkretisierung dieses allgemeinen Zieles wurde auf der internationalen Startkonferenz in Marrakesch vorgenommen.
Der Prozess wird von der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) und der UN-DESA d (UN-Organisation für ökonomische und soziale Angelegenheiten) geleitet. Er umfasst Programme zu nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion (Lebenszyklusanalyse, Umweltzeichen, Ökodesign, etc.). Der Prozess soll von den Industrieländern angeführt und finanziert werden. Im Abstand von zwei Jahren wird auf internationalen Konferenzen über den Fortschritt des Prozesses berichtet.
Nachfolgekonferenzen
Der Marrakesch-Prozess will folgende Aktionen anstoßen:- Entwicklung von Werkzeugen, Instrumenten und Maßnahmen zu Indikatoren und Lebenszyklusanalysen zur besseren Abschätzung der Wirkungen von Konsum und Produktion
- Einführung des Verursacherprinzips
- Entwicklung von Politikmaßnahmen zur Stärkung der Dienstleistungswirtschaft und zur Verbesserung von Produkten
- Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung der Dringlichkeit von nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern
- Entwicklung und Einführung von Instrumenten zur Verbraucherinformation über nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
- Verbesserung der Ökoeffizienz in den Entwicklungsländern u.a. durch Schulung und Technologietransfer
In Deutschland unterstützen der (Dialogprozess Konsum) und das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Center for Sustainable Consumption and Production d (CSCP) den Marrakesch-Prozesses. Von besonderer Bedeutung sind auch die (Task Forces), durch die Industrieländer Entwicklungsländern freiwillig weitere Unterstützung bieten.
Parallel zu den internationalen Folgekonferenzen gibt es Regionalkonferenzen, auf denen unter besonderen regionenspezifischen Aspekten die verschiedenen Themen behandelt werden.
Folgende Regionalkonferenzen wurden bislang durchgeführt:Lateinamerika und die Karibik- Argentinien (pdf) April 2003
- Nicaragua, Oktober 2003
- Nicaragua, August 2005
- Brazil, Oktober 2007
Nordamerika
Asien und pazifischer Raum- Indonesien, Mai 2003
- Korea, November 2003
- China (pdf) Juni 2006
Westasien
Afrika- Marokko, Mai 2004
- Lybien, Juni 2004
- Kenia, Februar 2005
- Senegal, März 2005
- Äthiopien (pdf) Mai 2006
- Südafrika, Juni 2008
Europa- Litauen, Juni 2004
- Belgien, November 2004
- Berlin (pdf) Dezember 2005
- Ljubljana, September 2007
Links[ Zuletzt geändert: 31.08.2010 14:11:40 ]
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