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Hamburg: Regierungsprogramm 2008-2010
Landesregierung
Die Freie Hansestadt Hamburg ist, wie Berlin und Bremen, ein eigenes Bundesland. Die Hamburgische Bürgerschaft
Vom 25. August 2010 an war Christoph Ahlhaus
Am 28. November 2010 beendete die Grüne Alternative Liste (GAL) das Koalitionsbündnis mit der CDU. Die daraufhin angekündigten Neuwahlenfanden im Februar 2011 statt. Informationen zur Landeregierung ab 2011 finden Sie hier.
Nachhaltigkeit im Regierungsprogramm
Der Koalitionsvertrag enthält einige Aspekte zum Thema Nachhaltigkeit, insbesondere hinsichtlich ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit.
Schon in der Präambel versichern die Koalitionspartner, dass "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und ökologische Tragfähigkeit [...] insbesondere in Zeiten des Klimawandels nicht länger als Widerspruch behandelt werden [dürfen]. Die Notwendigkeit zur weltweiten Verringerung des CO2 – Ausstoßes stellt neue Anforderungen. Hier gilt es, technologisch fortschrittlichste und wirtschaftlich vernünftigste Lösungen für Energieerzeugung, Verkehr, Produktion und Konsum zu finden."
Dass Ökonomie und Ökologie nicht als Gegensätze betrachtet werden dürften, zeigt sich auch daran, dass Wirtschaft und Umwelt unter Punkt IV gemeinsam behandelt werden.
Am Beispiel der Elbvertiefung wird deutlich, dass sich die Koalitionspartner nicht immer einig sind, wie Ökonomie und Ökologie miteinander verbunden werden können. Während die CDU die Vertiefung der Fahrrinne aus ökonomischen Gründen befürwortet, befürchten die Grünen Schäden für das Ökosystem. Der Koalitionsvertrag sieht vor, ein laufendes Planfeststellungsverfahren von Bund und Freier Hansestadt Hamburg fortzuführen.
Folgende konkrete Maßnahmen sollen u.a. erreicht werden:
- CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent senken
- Gründung einer Energieagentur
(mehr Informationen s.u.) - Errichtung einer eigenen lokalen Nachhaltigkeitsstrategie, um "einen Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung zu leisten."
Auch in der Regierungserklärung
Von Beust betont, dass eine "solide Wirtschaft" Grundlage zur Stärkung der Stadt sei, bekräftigt allerdings, dass diese erreicht werden solle, "ohne den Grundsatz der Vereinbarung von Ökonomie und Ökologie zu vernachlässigen."
Nachhaltigkeitsstrategie
Der Koalitionsvertrag sieht vor, eine eigene lokale Nachhaltigkeitsstrategie für Hamburg zu entwickeln. Am 23. Februar 2010 hat der Hamburger Senat dazu sein neues Leitbild
Nachhaltigkeit in der Praxis
Hamburg hat es sich nach eigenen Angaben "zum erklärten Ziel gesetzt, das Prinzip der Nachhaltigkeit
Folgende Initiativen zeigen beispielhaft die Umsetzung des Prinzips:
UmweltPartnerschaft zwischen Wirtschaftsverbänden und dem Senat: Seit März 2003 "verfolgt die UmweltPartnerschaft Hamburg [...] das Ziel, nachhaltiges und ressourceneffizientes Wirtschaften zu fördern. Handelskammer, Handwerkskammer, Industrieverband Hamburg und Unternehmensverband Hafen Hamburg auf der einen Seite und der Hamburger Senat auf der anderen Seite setzen sich für Ressourceneffizienz und systematischen Umweltschutz ein, wovon beide Seiten profitieren. Das Projekt wurde 2007 bis 2013 fortgeführt. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten zur UmweltPartnerschaft
Wie im Koalitionsvertag festgesetzt, hat am 12. März 2010 die Hamburger Energieagentur Hamea
Im Rahmen der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung, brachte der Hamburger Senat 2005 die Initiative Hamburg lernt Nachhaltigkeit
Seit 2006 initiiert und koordiniert die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt die Hamburger Zukunftswochen
Im Jahr 2011 trägt Hamburg den Titel Europäische Umwelthauptstadt 2011
Die Internetseite der Hamburgischen Bürgerschaft bietet darüber hinaus umfassende Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit wie beispielsweise zum Hintergrund des Nachhaltigkeitsbegriffs
Dokumente
Interne Links
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- Hamburg: Regierungsprogramm 2004-2008
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- Hamburg: Agenda 21
- Hamburg: UmweltPartnerschaft
- Zukunftsrat Hamburg
- UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung
- Hamburg Agenda 21







