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Sonstiges

Hamburg: UmweltPartnerschaft


Der Senat der Freien Hansestadt Hamburg und die Hamburger Wirtschaft, vertreten durch die Handelskammer Hamburg, die Handwerkskammer Hamburg und den Industrieverband Hamburg e.V. haben zur Förderung des nachhaltigen Wirtschaftens die nachstehende Vereinbarung getroffen. Die Vereinbarung der UmweltPartnerschaft setzt den Rahmen für die Kooperation zwischen Senat und Wirtschaft im Umweltschutz.

Im März 2003 ist das Bündnis gegründet worden, Ende 2007 haben die Träger dieses Bündnisses ihre Zusammenarbeit bis zum Jahr 2013 verlängert.

UmweltPartnerschaft Hamburg -
Vereinbarung vom 7. März 2003 zwischen dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburger Wirtschaft zur Förderung des nachhaltigen Wirtschaftens
,
im folgenden auszugsweise wiedergegeben:

Nachhaltigkeit ist also ein Motor für Innovationen, Innovationen sind aber auch erforderlich für nachhaltiges Wirtschaften. Die UmweltPartnerschaft strebt daher im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens verschiedene Dinge an:
  • eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltbilanz Hamburgs durch freiwillige Beiträge der Unternehmen zum Umweltschutz,
  • einen Beitrag der Hamburger Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung,
  • eine stärkere Verzahnung von Umweltschutz und wirtschaftlichem Erfolg,
  • eine weitere Verbesserung der Kooperation von Staat und Wirtschaft im Vollzug des Umweltschutzes,
  • eine Reduzierung des Aufwands für die Unternehmen und die Stadt und
  • eine Stärkung von Lebens- und Standortqualität der Stadt
Mit der UmweltPartnerschaft soll die Stellung Hamburgs als Metropole des Nordens mit hohem Umweltstandard und breit verankerten Nachhaltigkeitsaktivitäten weiter ausgebaut werden. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der Hamburger Unternehmen, insbesondere auch im Bereich der Umweltprodukte und –dienstleistungen gestärkt. Dabei wird die mittelständische Prägung der Hamburger Wirtschaft besonders berücksichtigt. Mittelständische Unternehmen haben aufgrund ihrer Spezialisierung als Zulieferer und als Anwender neuer Technologien eine tragende Rolle im Innovationsprozess der gesamten Wirtschaft und sind gerade auch in der Umwelttechnologie wichtige Kooperationspartner von Großunternehmen. Die UmweltPartnerschaft ist ein Bündnis des kooperativen Umweltschutzes: Kooperatives Handeln und Selbstverpflichtungen der Partner, die Festigung unternehmerischer Eigenverantwortung für den Umweltschutz und die Orientierung an den vereinbarten Zielen nachhaltigen Wirtschaftens sind ihre Grundlagen. Die Partnerschaft bietet – z.B. durch den Hamburger Standard für umweltrechtliche Genehmigungsverfahren, Deregulierung und Effizienzstei gerung - allen Unternehmen Vorteile, die von diesen Regelungen betroffen sind. Sie bietet darüber hinaus den Unternehmen, die sich im Rahmen der Angebote dieser Partnerschaft für den Umweltschutz engagieren, besondere Vorteile, z.B. durch Teilnahme an Förderprogrammen, Kosteneinsparungen durch sparsameren Umgang mit Ressourcen oder Gebührenreduzierung für EMAS-validierte Unternehmen bei Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Die UmweltPartnerschaft ist darüber hinaus ein Forum für den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung über Umweltschutz in Hamburg.

III. Vereinbarte Ziele und Maßnahmen (Auszug)

III. 1. Klimaschutz

1. Klimaschutzprojekte der Hamburger Industrie

Initiierung von Projekten Der Senat und die Hamburger Wirtschaft werden Klimaschutzprojekte in Hamburger Industrieunternehmen initiieren. Der INDUSTRIEVERBAND HAMBURG und die Behörde für Umwelt und Gesundheit bereiten die Projektarbeit mit einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vor. Diese hat auch die Aufgabe, die Hamburger Industrieunternehmen über Notwendigkeit und Möglichkeiten von Ressourcen- und Klimaschutz zu informieren.

Zielbildung Es werden unternehmensbezogene Zielgrößen für die Minderung von CO2 entwickelt. Die Unternehmen benennen jeweils die Minderung des CO2-Ausstoßes.

Projektentwicklung und Umsetzung Die Entwicklung der Projekte und deren Umsetzung erfolgt im Rahmen des Programms "Unternehmen für Ressourcenschutz".

Monitoring Bestandteil der Projekte ist die Aufstellung der CO2-Inventare vor und nach Durchführung der Maßnahme. Die Inventare sind Teil des Monitoring, das die Zielerreichung nach Umsetzung der Projekte unternehmensbezogen überprüft. Die tatsächlich erreichten CO2-Minderungen werden im Rahmen des Programms "Unternehmen für Ressourcenschutz" zusammengestellt.

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Schlagworte

Hamburg, Nachhaltigkeitsstrategie

Letzte Aktualisierung

26.04.2011 12:12