EU Nachhaltigkeitsstrategie: Gesundheit

Nachhaltigkeitsstrategie zum Umgang mit Gefahren für die öffentliche Gesundheit

Die wichtigsten Ziele

  • Es muss dafür gesorgt werden, dass Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zum erklärten Ziel des gesamten Lebensmittelsektors wird.
  • Bis zum Jahr 2020 soll sicher gestellt werden, dass Chemikalien nur so hergestellt und verwendet werden, dass sie keine wesentliche Gefahr für die Gesundheit des Menschen und die Umwelt darstellen.
  • Angehen von Problemen im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Infektionskrankheiten und Antibiotikaresistenz.

Maßnahmen auf EU-Ebene

  • Verbesserung der Informationen für Verbraucher und Sensibilisierung der Verbraucher, unter anderem durch Bildungsmaßnahmen und klare Kennzeichnung von Lebensmitteln.
  • Schaffung einer europäischen Lebensmittelbehörde im Jahr 2002.
  • Verbesserung der Möglichkeiten, die Auswirkungen bestimmter in Lebensmitteln enthaltenen Stoffe (beispielsweise Dioxine, Toxine, Pestizide) auf die Umwelt und insbesondere auf Kinder zu überwachen und kontrollieren.
  • Neuausrichtung der Stützung durch die Gemeinsame Agrarpolitik, um gesunde, hochwertige Produkte und Praktiken statt Quantität zu belohnen; Anpassung der Tabakregelung nach deren Evaluierung im Jahr 2002, um die schrittweise Einstellung der Subventionierung des Tabakanbaus zu ermöglichen, wobei gleichzeitig Maßnahmen ergriffen werden sollen, um für Tabakanbauer und die für sie tätigen Arbeiter alternative Einkommensquellen und wirtschaftliche Betätigungsmöglichkeiten zu entwickeln, sowie die Festlegung eines entsprechend frühzeitigen Termins.
  • Entwicklung bis zum Jahr 2003 einer umfassenden Gemeinschaftsstrategie zur Förderung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz, um die Zahl der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten wesentlich zu reduzieren.
  • Annahme aller Rechtsvorschriften zur Umsetzung der neuen Chemikalien-Politik bis zum Jahr 2004.
  • Die Kommission wird bis Ende 2001 einen Europäischen Aktionsplan zur Verlangsamung der wachsenden Antibiotikaresistenz durch verbesserte Informationen, schrittweise Einstellung ihrer Verwendung als Wachstumsförderer in der Landwirtschaft und bessere Kontrolle der Verwendung von Antibiotika bei der Pflege von Menschen, Tieren und Pflanzen vorlegen.
  • Bis zum Jahr 2005 Schaffung einer Europäischen Kapazität zur Überwachung und Bekämpfung von Seuchen.
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Schlagworte

EU Nachhaltigkeitsstrategie, Gesundheit, Prävention

Letzte Aktualisierung

10.02.2015 09:55

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