EU Nachhaltigkeitsstrategie: Ressourcen

Nachhaltigkeitsstrategie zum verantwortungsbewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen

Die wichtigsten Ziele

  • Aufbrechen der Verkettung von Wirtschaftswachstum, Nutzung der Ressourcen und Abfallproduktion.
  • Schutz und Wiederherstellung von Habitaten und natürlichen Systemen und Eindämmung des Verlustes der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010.
  • Verbesserung des Fischereimanagements, um den Rückgang der Bestände umzukehren und eine nachhaltige Fischerei und gesunde Ökosysteme des Meeres sowohl in der EU als auch weltweit zu gewährleisten.

Maßnahmen auf EU-Ebene

  • Entwicklung einer Integrierten Produktpolitik in Zusammenarbeit mit den Unternehmen zur Reduzierung der Nutzung der Ressourcen und der Auswirkungen des Abfalls auf die Umwelt.
  • Annahme der EU-Rechtsvorschriften über die verschuldensunabhängige Umwelthaftung bis zum Jahr 2003.
  • Ein System der Indikatoren für die biologische Vielfalt bis zum Jahr 2003.
  • Die Kommission wird ein System zur Messung der Produktivität von Ressourcen vorschlagen, das bis zum Jahr 2003 einsatzbereit sein soll.
  • Verbesserung der Agrarumweltmaßnahmen im Rahmen der Halbzeitüberprüfung der gemeinsamen Agrarpolitik, so dass ein transparentes System der direkten Zahlungen für die Bereitstellung von umweltbezogenen Dienstleistungen eingeführt wird.
  • Im Jahr 2002 Überprüfung der gemeinsamen Fischereipolitik, Beseitigung kontraproduktiver Subventionen, die die Überfischung fördern, und Reduzierung der Größe und der Aktivität der EU-Fischereiflotte auf ein nachhaltigkeitsverträgliches Niveau weltweit, unter gleichzeitiger Suche nach Lösungen für die sich daraus ergebenden sozialen Probleme.
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Schlagworte

EU Nachhaltigkeitsstrategie, Ressourcen, Ressourcenproduktivität, Rohstoff, Subvention

Letzte Aktualisierung

10.02.2015 09:56

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