Kuba: Entwicklungszusammenarbeit mit der Schweiz (Archiv)

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Die DEZA ist die Agentur für die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe der Schweiz und ist Teil des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Ihre Webseiten sind
COSUDE
"Seit 1997 leistet die Schweiz in Kuba humanitäre Hilfe, insbesondere im medizinischen Bereich. Ende 2000 begann die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit mit der Umsetzung eines Spezialprogramms. Ziel dabei ist, die kubanische Gesellschaft darin zu unterstützen, die weitere Entwicklung des Landes friedlich, partizipativ und unter Wahrung der sozialen Errungenschaften voranzubringen. Hierfür werden lokale Initiativen gefördert, welche konkrete Lösungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen beinhalten und zur institutionellen Stärkung beitragen. Damit eine weitere Öffnung Kubas stattfinden kann, fördert die Schweiz zudem den Dialog sowie den Informationsaustausch auf internationaler Ebene.

Humanitäre Hilfe:
  • Beiträge zu den Programmen der Schweizer NGO mediCuba-Suisse auf dem Gesundheitssektor. Ziel ist es, die Folgen der wirtschaftlichen Krise für den Sektor zu dämpfen und zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung beizutragen. Der Schwerpunkt wird dabei gelegt auf die Stärkung der lokalen Produktion von Medikamenten (traditionelle Medizin), die Verbesserung der Infrastruktur in Spitälern sowie den Bereich der Prävention (HIV-Aids).
Das Programm der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Kuba konzentriert sich auf zwei thematische Schwerpunkte:
  • Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung: Schaffen von Einkommen und Arbeit sowie Steigerung der Produktion über die Einführung neuer Technologien und nachhaltiger Produktionsmethoden. Erhöhung der Ernährungssicherheit.
  • Lokale Entwicklung: Förderung neuer Verwaltungsmodelle und der Beteiligung der Bevölkerung an der Lokalentwicklung. Erhöhung der Effizienz der lokalen Verwaltung und Verbesserung des Zugangs zu Basisdienstleistungen, insbesondere in der Gesundheitsversorgung.
Die Schweiz unterstützt Initiativen der kubanischen Bevölkerung und arbeitet dabei mit Privatorganisationen, Verbänden, Universitäten, Forschungsanstalten, staatlichen Institutionen, Gemeinden und internationalen Organisationen zusammen. Sie konzentriert ihre Tätigkeiten in den Provinzen Villa Clara und Holguín sowie in der Hauptstadt Havanna."

Projekte im Schwerpunkt Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung:
  • Postcosecha-Programm: Programm für Kleinbauern zur Einführung einer einfachen Lagertechnologie für ihr Saatgut in Metallsilos, um Verluste gering zu halten
  • RECIC - Programm zur Reduzierung des Stromverbrauchs für Beleuchtung um 50% durch Austausch von energieintensiven durch energiesparende Leuchtmittel und finanzielle Anreize (Pay as you save); Ziel ist die Einsparung von 19.000 t CO2-Emissionen binnen fünf Jahren.
Projekte im Schwerpunkt Lokale Entwicklung
  • Unterstützung der kubanischen NGO CIERIC (Centro de Intercambio y Referencia sobre Iniciativas Comunitarias - Zentrum für Austausch und Referenz kommunaler Initiativen)
  • Unterstützung der kubanischen NGO Center Felix Varela
  • Unterstützung des Programms zur lokalen menschlichen Entwicklung (PDHL – Programa de Desarrollo Humano a Nivel Local) in Kuba, im Rahmen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP).
Interne Links
Hinweis:
Diese Seite entstand unter Mitarbeit von Juan Victor Boillat Martino aus San Salvador.

Schlagworte

Entwicklungszusammenarbeit, Schweiz

Letzte Aktualisierung

15.01.2015 11:25

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