Zuliefererstandards nutzen vielen Seiten

Öko-soziale Standards, stabilere Geschäftsbeziehungen zu Zulieferern und eine höhere Mitarbeitermotivation steigern die Qualität von Produkten und Prozessen und bringen mehr Kundenzufriedenheit.

Viele Unternehmen haben unübersichtliche Beschaffungsketten. Das birgt die Gefahren, dass in der Zuliefererkette Menschenrechte verletzt werden, Umweltbelastungen entstehen und Arbeitsbedingungen miserabel sind. Dies ist sowohl ethisch relevant als auch, weil darunter die Qualität von Prozessen und Produkten leidet, was letztlich auf den Markenhersteller und dessen Reputation zurückfällt. Umgekehrt führen öko-soziale Standards und ihre Durchsetzung zu stabileren Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern und einer höhere Mitarbeitermotivation. Beides steigert die Qualität von Produkten und Prozessen, was letztlich für eine höhere Kundenzufriedenheit sorgt.

Ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement bietet „erhebliche wirtschaftliche und strategische Vorteile“, sagt Daniel Mahler, Partner von A.T. Kearney. „Nachhaltigkeit beim Lieferkettenmanagement sorgt für eine bessere Unternehmensperformance und eine höhere Investitionsrendite“, ergab eine Studie der Beratungsgesellschaft mit dem Carbon Disclosure Project (CDP). Mehr als die Hälfte aller befragten Konzerne und ein Viertel ihrer Zulieferer haben durch nachhaltig ausgerichtete Lieferketten ihre Kosten senken können. Nachhaltige Beschaffung sei ein Wettbewerbsvorteil, trotz des notwendigen Mehraufwandes, ergab auch eine wissenschaftliche Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach auf Basis einer Umfrage unter Einkaufsverantwortlichen im produzierenden Gewerbe für die Düsseldorfer Beratungsfirma Kerkhoff Consulting.

Das Beispiel Adidas


Interne Links
Externe Links
Studie der Beratungsgesellschaft A.T. Kearney
Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach
Germanwatch
Fair Labor Association (FLA)

Schlagworte

Unternehmenspolitik, Wirkungszusammenhang, Zulieferer

Letzte Aktualisierung

17.06.2015 14:51

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