Controlling

Damit eine Umstellung auf nachhaltige(re)s Wirtschaften funktioniert, müssen für die einzelnen Ziele Indikatoren definiert und gemessen werden – und zwar unternehmensweit. Sie sollten möglichst auch Indikatoren für Zuliefer-/ Beschaffungsketten enthalten. Hierbei ist folglich in einem frühzeitigen Stadium das Controlling einzubinden. Controller sind in der Regel auf Finanzkennzahlen geschult. Daher ist es für sie eine große Herausforderung, neue Kriterien zu akzeptieren, ihre Systeme zu erweitern sowie sinnvolle Datenbanken aufzubauen und aktuell zu pflegen. Das sogenannte „Green Controlling“ oder „Sustainable Controlling“ hat inzwischen aber Fortschritte gemacht, es gibt hierzu auch geeignete IT-Unterstützung.

Hinsichtlich der Frage, welche Kriterien relevant und aussagekräftig sind und wie sie zu messen sind, empfehlen Fachleute, keine „hausgemachten“ Kriterien zu entwerfen, weil Unternehmen dann nicht vergleichbar sind und die Gefahr besteht, dass sie nicht ernst genommen werden. Für viele Aspekte der Nachhaltigkeit gibt es international anerkannte Kriterien sowie Standards und Werkzeuge. Sollten Unternehmen hier nichts Geeignetes finden oder die Kriterien nicht zu den Herausforderungen und individuellen Eigenschaften des Unternehmens passen, empfiehlt sich die Einbeziehung externer Informationsquellen, insbesondere kompetenter Nichtregierungsorganisationen, Nachhaltigkeitsratingagenturen und externer Wissenschaftler.

Interne Links zum Thema "Handlungsebenen" nachhaltigen Wirtschaftens:

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Letzte Aktualisierung

03.11.2015 10:56

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