Messung von subjektivem Wohlbefinden

Im Jahr 2010 hat der britische Premierminister David Cameron das "britische statistische Amt ONS mit der Messung von subjektivem Wohlbefinden in Großbritannien beauftragt. ONS ist unter der Chefstatistikerin Jil Matheson damit befasst, Fragen zu subjektivem Wohlbefinden in den „Integrated Household Survey“ (der größten nationalen Erhebung von sozialen Daten nach dem Zensus) aufzunehmen."

Zunächst wurden in dem Prozess öffentliche Konsultationen geführt, "um herauszufinden, welche Lebensbereiche und Faktoren besonders zum Wohlbefinden der britischen Bevölkerung beitragen. Insgesamt wurden 34.000 Antworten auf die Fragen des ONS gegeben. Die im Juli 2011 veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass den Britinnen gute Freundschaften, Gesundheit, Zufriedenheit am Arbeitsplatz und gute Beziehung mit PartnerIn am wichtigsten sind. Auf dieser Basis wurden Indikatoren entwickelt, die zwar ökonomische Performance und somit Indikatoren wie das BIP inkludieren, aber darüber hinausgehen."

Im Jahr 2012 wurden ersten Ergebnisse "wie Menschen ihr eigenes Wohlbefinden bewerten ... veröffentlicht. Sie umfassen die Bereiche individuelles Wohlbefinden, Beziehungen, Gesundheit, „Was wir tun“, „Wo wir leben“, Finanzen, Ausbildung und Fähigkeiten, Wirtschaft, „Governance“ und Umwelt. Schlussendlich sollen die Ergebnisse im Zeitverlauf zeigen, ob sich das Leben der Menschen verbessert und dazu beitragen, Politikmaßnahmen zu gestalten, die das Wohlbefinden erhöhen. Das britische Projekt vereint wesentliche Erfolgskriterien: es ist wissenschaftlich fundiert, es ist gut finanziert, es fußt auf der Beteiligung der BürgerInnen und hat die Unterstützung der Politik."

Dokumente
"Wachstum im Wandel" Dossier

Interne Links
Externe Links
ONS (2013): National Well-being. Measuring what matters
Fortschrittszentrum (2011): Fortschrittsindex 2011. Lebensqualität neu vermessen.

Schlagworte

Well-being, Wohlbefinden

Letzte Aktualisierung

12.11.2015 10:08

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