Grenzen des Wachstums

Definition

Die "Grenzen des Wachstums" wurden erstmalig im Jahr 1972 in Buchform von Dennis Meadows, u.a. veröffentlicht und mahnten eine neue "Weltkonjunkturpolitik" an.

Autoren der Studie
Insgesamt arbeiteten 17 Wissenschaftler am MIT Massachusetts Institute of Technology (USA) an der Studie. Erich Zahn und Peter Milling sind deutsche Wissenschaftler, die an der Studie mitwirkten.

Zentrale These
Zentral für den Bericht ist die Annahme, dass "die Menschheit noch die Chance [hat], durch ein auf die Zukunft bezogenes gemeinsames Handeln aller Nationen die Lebensqualität zu erhalten und eine Gesellschaft im weltweiten Gleichgewicht zu schaffen, die Bestand für Generationen hat."

Zum Begriff der Nachhaltigkeit
Der zunächst forstwirtschaftlich geprägte Begriff der Nachhaltigkeit fand gegen Ende des 20. Jahrhunderts Eingang in den wissenschaftlichen Diskurs. Den Beginn der wissenschaftlichen Auseinandersetzung markiert die Studie zu den "Grenzen des Wachstums". Der Begriff der Nachhaltigkeit erfährt eine deutliche Ausdehnung in seiner Bedeutung: Insgesamt plädieren die Wissenschaftler für einen dauerhaften, weltweiten Gleichgewichtszustand, der nur durch "weltweite Maßnahmen erreicht werden kann". Sie verknüpfen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit.

Entwicklung
Diesem ersten Bericht folgten weitere Studien, so u.a. 1992 "die neuen Grenzen des Wachstums" und 2006 das "30-Jahre-up-date".


Dokumente
Das Nachhaltigkeitsprinzip in der Wirtschaftsethik

Interne Links
Externe Links
MIT Massachusetts Institute of Technology
Faktor X:
Meadows: Growth vs. development
Originaltöne Meadows
Worum es geht: Faktor X (Kurzfassung)
Faktor X: Langfassung (1)
Faktor X: Langfassung (2)
Davos Gespräche:
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Schlagworte

Club of Rome, Grenzen des Wachstums, Lebensqualität, Lebensstandard, Meadows, Nachhaltige Entwicklung, Nachwachsende Rohstoffe, Probleme, Wachstum

Letzte Aktualisierung

29.09.2015 09:44

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