Petra Kelly Stiftung (Archiv)

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Ohne Petra Kelly (geb. 29.11.1947), ohne ihre Ideen, ihre Ausstrahlung und ihr selbstloses Engagement ist die Geschichte der grünen Bewegung kaum denkbar. Sie war eine der wichtigsten Vorkämpferinnen der ökologischen und der weltweiten Friedensbewegung. Diese Bewegung entstand Mitte der 70er Jahre mit dem Ziel, das Denken und Handeln der Menschen und in der Folge die lokale, nationale und internationale Politik radikal zu verändern. Nach ihrem Studium der politischen Wissenschaften arbeitete Petra Kelly als Verwaltungsrätin bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Seit 1980 gehörte sie als eine der Mitgründerinnen der Partei der Grünen an, von 1983 bis 1990 war sie Mitglied des Deutschen Bundestags.

"Petra Kelly hat entscheidenden Anteil daran, wenn nach Jahrzehnten schrankenloser Ausbeutung das Bewusstsein gewachsen ist, dass der Raubbau an den natürlichen Lebensgrundlagen nicht länger verantwortbar ist und dass die Durchsetzung der Menschenrechte elementarer Bestandteil jeglicher Politik sein muss." Mehr zu Petra Kelly auf der Homepage der Stiftung. Mit dem Ziel, die Ideen und die politische Botschaft Petra Kellys auch nach ihrem tragischen Tod - sie wurde am 1.10.1992 in Bonn erschossen - weiterleben zu lassen, entstand 1997 die Petra-Kelly-Stiftung - das grünnahe bayerische Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V..

Ihre Ziele stellt die Petra-Kelly-Stiftung wie folgt dar:

"Die Petra-Kelly-Stiftung bietet den Rahmen dafür, die Probleme der Gegenwart und der Zukunft ohne tagespolitische "Sachzwänge" zu diskutieren. Gerade weil sie nicht den Mühlen der Alltagspolitik und ständigem Kompromisszwang ausgesetzt ist, kann die Stiftung eine äußerst produktive Rolle in der Entwicklung neuer Problemlösungen spielen. Die Petra-Kelly-Stiftung fühlt sich dabei einer Erkenntnis ihrer Namensgeberin besonders verpflichtet: Neue Ideen entstehen oft nicht in den Zentren, sondern am Rande der Gesellschaft. Es sind immer wieder Einzelne oder Gruppen, die gesellschaftliche Innovationen vorausdenken und zunächst diffusen Unzufriedenheiten oder Ideen ein Ziel, einen Begriff und eine Richtung geben.Die Erfahrung zeigt: Solche Ideen können - einmal vorhanden - in Institutionen von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft hineingetragen werden. Nur selten aber werden sie in diesen Institutionen geboren. Sie entstehen meist in sozialen Bewegungen und Initiativen, im kulturellen oder wissenschaftlichen Bereich: überall dort, wo Menschen kreativ über die Herausforderungen unserer Zeit nachdenken. Solche Menschen und Gruppen sucht die Petra-Kelly-Stiftung für ihre Arbeit. Wir wollen ihnen ein Forum bieten und sie mit GesprächspartnerInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik oder Kultur zusammenbringen."

Hier geht es zur Homepage der Petra-Kelly-Stiftung.

Letzte Aktualisierung

14.09.2011 09:08

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