VNU: Verband für nachhaltiges Umweltmanagement e.V. (Archiv)

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Der Verband für nachhaltiges Umweltmanagement e.V. (VNU) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Sachverstand für den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit zu bündeln und damit das Ansehen der involvierten Berufsgruppen in der Öffentlichkeit zu stärken. Damit stellt der VNU die berufsständische Vertretung der "environmental professionals" dar und spricht eine breit gefächerte Zielgruppe an:
  • Umweltbeauftragte, Betreiber, Betriebsräte, Managementvertreter
  • Berater, Versicherungsagenten, Wirtschaftsprüfer, Anwälte oder Ausbilder
  • Umweltgutachter, Auditoren, Umweltbetriebsprüfer, Überwachungsbeamte
  • Angehörige von Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Vertretern von Nachhaltigkeits- oder Umweltverbänden
Hervorgegangen ist er aus dem IdU (Institut der Umweltgutachter e. V.) und dem UBV (Verband der Umweltbetriebsprüfer und -gutachter e.V.), die zum Jahreswechsel 2000/2001 miteinander verschmolzen sind. Seine Arbeit wird von einem international besetzten Beirat begleitet.

"Der VNU sieht seine Mitglieder als eine Elite an, die bereit ist, gemeinsam die bisherigen engen, abschottenden Grenzlinien im Naturschutz, Umweltrecht und bei anderen Unternehmensführungssystemen (Qualität, Arbeitssicherheit, soziale Einbindung etc.) mit intelligenten, integrierten, zukunftsweisenden Lösungen zu sprengen, die der Wirtschaft neue, umweltschonende Märkte und eine effiziente, die Mitarbeiter motivierende Produktion oder Dienstleistung ermöglichen.

Der VNU möchte durch ein stärkeres gemeinsames Engagement seiner Mitglieder insbesondere die Unternehmen und ihre Mitarbeiter, Berater und Gutachter lobbyistisch und fachlich unterstützen, die sich in dem globalen Wettrennen um eine zukunftsfähige Unternehmensführung befinden und er möchte in Deutschland und Europa zu einer besseren Positionierung dieser fortschrittlichsten Unternehmen und Organisationen entscheidend beitragen."

Weitere Ziele des neuen Verbandes sind:
  • Neue Berufsbilder im Bereich Nachhaltigkeit sollen mitgestaltet werden
  • Internationale Einbindung
  • Blick nach vorne: durch fachliche Kompetenz Fitmachen für die nachhaltige Zukunft
Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge nachhaltigen, integrierten Umweltmanagements schaffen,
aber auch für die ökologischen Grenzen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung
  • Integration verschiedener (oftmals divergierender) Unternehmensziele unter das Thema Nachhaltigkeit
  • Bestmögliche, langfristige Umweltqualität global und in Deutschland, fachlich und mit neuestem Wissen ausgestattet, unterstützen
  • Berufsständische Vertretung der Umweltsachverständigen / Environmental Professionals - Code of ethics
  • Wettbewerbsfähigkeit der Mitglieder auf globalen Märkten steigern
  • Fortsetzung und Weiterentwicklung der bisherigen Fachausschüsse, Arbeitskreise und Expertengremien
  • Vernetzung der Fachkompetenzen mit hohem Mitgliedernutzen.
Aktuell sind zwei Fachauschüsse aktiv. Verschiedene andere Ausschüsse ruhen derzeit oder befinden sich in der Gründungsphase:

Thema ist die Umsetzung von EMAS II in der Landwirtschaft, wobei seit November 2001 drei landwirtschaftliche Betriebe besichtigt wurden und ein Branchenleitfaden zur Einführung eines Umweltmanagementsystems diskutiert wird ...

Thema ist die Integration von Umweltmanagementsystemen in das Unternehmensmanagement und die effiektive Verknüpfung mit anderen Managementsystemen, wie Sicherheit, Gesundheit, Qualität etc.

Quellen und Links:

Letzte Aktualisierung

15.02.2012 12:00

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